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Behältnisse was eignet sich ?

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17 Jan. 2009 18:30 #1 von Bluebear
Hi
bin muss erstmal ein großes Lob
aussprechen an Christoph für die super Forums
und Seitenarbeit Respekt :)

Nun zu meinen frage was für Behälter eignen sich denn für das eigentliche Eloxieren klar ist mir das es Kunststoff sein sollte ist ja auch am einfachsten zu handhaben aber welche eignen sich (dann auch zur Lagerung) oder ist prinzipiell die geringe Stärke von 15-20% Bateriesäure unbedenklich bei Kunststoffbehälter.

Und weiter geht's wie sollte die Konzentration von Soda (zur Vorbehandlung) , wie muss ich mir Soda vorstellen ist das Pulver förmig und Rein ,wenn ja wie viel Gramm oder so muss ich nehmen da ich keine Möglichkeit habe zur genauen Feststellung des Konzentrats, des weiteren würde mich dann noch interessieren wie oft man das Konzentrat wechseln sollte und wie lange man die teile im Soda lassen kann bzw. sieht man eine Veränderung der Oberfläche

Ich habe ein Bauteil das ca. 92x60x40mm aufweist die genaue Oberfläche ist (momentan)nicht zu bestimmen da sehr Komplex des weiteren sollen 50-150 solcher teile Eloxiert werden was ratet ihr mir wie viele ich auf einmal machen sollte.Denke so an einen Halben Kanister voll mit teilen.

Habe auch gelesen das jemand einen PC Lüfter genommen hat zur Umwälzung des Konzentrats ist dieser dann auch Säurebeständig ??

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19 Jan. 2009 10:02 #2 von Christoph Drube
Hallo!

Für das Anodisierbad kann man praktisch jeden bekannten Kunststoff verwenden (PE, PP, PVC). Beispielsweise wird selbst Batteriesäure (38%!) üblicherweise in PE-Kanistern geliefert.
Das ist also ganz unkritisch.

Zur Vorbehandlung nimmt man meist Ätznatron (Natriumhydroxid) anstatt Soda (Natriumcarbonat) - oder ein spezielles Reinigungsmittel. Ätznatron gibt es wahlweise als Plätzchen oder kleine Perlen. Für eine Vorreinigung nimmt man bei halbwegs sauberen Teilen etwa 30-50g/Liter.

Die Dauer der Reinigung hängt naturgemäß von dem Grad der Verschmutzung ab und ist bei Ätznatron nicht ganz einfach einzustellen. Man sieht meist eine leichte Mattierung oder eine leichte Abdunklung (die aber in der Säure sofort verschwinden sollte).

Das Bad kann man lange verwenden - wichtig ist eine luftdichte Lagerung, da sonst das Bad Kohlendioxid aus der Luft bindet und mit der Zeit unwirksam wird (Natriumhydroxid ist allerdings nicht teuer). Die Standzeit ist auch hier natürlich davon abhängig, wie sauber die Teile vorher waren.

Zur Anzahl der Teile im Bad: wer noch nie eloxiert hat, sollte erstmal mit einem Teil beginnen und erst, wenn dieses perfekt geworden ist, mehrere Teile auf einmal anodisieren.

Überschlagsmäßig sollte man die Oberfläche bestimmen, die Größenordnung also stimmen - ganz exakt muss es aber nicht sein. 10-20% Abweichung sind durchaus im Rahmen.

Wenn dann der Prozess eingefahren ist, kann man natürlich beliebig viele Teile einhängen - aber man sollte den Aufwand zur Umwälzung und Kühlung dann nicht unterschätzen!

Also nochmal: klein anfangen!

Das mit dem PC-Lüfter hast Du vermutlich missverstanden - die werden - da bürstenlos - meist zur Absaugung der Dämpfe benutzt. Zur Umwälzung des Bades selbst nimmt man Luft oder eingehängte Rührer oder auch säurefeste Pumpen (Stichwort: Magnetkreiselpumpen).

Mit freundlichem Gruß,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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