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Graphitelektrode?

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31 Aug. 2005 18:25 #1 von DEC
Graphitelektrode? wurde erstellt von DEC
Hallo
ich habe mir gedacht, dass doch eigentlich eine Graphitelektrode das beste wäre. Graphit ist völlig inert, dass heißt man könnte in einem billigen Edelstahltopf eloxieren ohne dass dieser angegriffen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Schäfer

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01 Sep. 2005 01:08 #2 von Simon Klopp
Also meines Wissens wird in der galvanischen Industrie ebenfalls mit Graphitelektroden gearbeitet, müsste also funktionieren. Auch habe einen Artikel über einen Versuchsaufbau für den Chemieunterricht , wo auch eine Graphitelektrode genommen wird.

Grüße

Simon Klopp

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01 Sep. 2005 13:01 #3 von DEC
DEC antwortete auf Graphitelektrode?
Hallo,
also, ich habe herausgefunden, dass man als Graphitelektrode man Bleistiftminen nehmen kann. Um so weicher sie sind umso besser, weil der Graphitanteil höher ist. Ich habe zu Versuchszwecken mit Bleistiftminen H4 gearbeitet, was problemlos funktioniert.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Schäfer

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01 Sep. 2005 21:50 #4 von Gast
Gast antwortete auf Graphitelektrode?
Ich würde an Deiner Stelle einfach eine Alkaline-Batterie vorsichtig öffnen. In der Regel hängt am Pluspol ein etwa 5mm dicker Graphitstift dran....

Grüße

Simon

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01 Sep. 2005 22:24 #5 von DEC
DEC antwortete auf Graphitelektrode?
Hallo,
ich denke da entweder an Graphitplatten oder an mehrere Graphitstäbe.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Schäfer

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02 Sep. 2005 09:22 #6 von Christoph Drube
Hallo!

Ja, Graphit ist sehr gut verwendbar und wird zum Teil auch eingesetzt, ebenso Blei, V4A und auch Aluminium (welches sich natürlich mit der Zeit abträgt).

Am einfachsten im Aufbau ist die V4A-Wanne, weshalb man diese am häufigsten in der Industrie antrifft.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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08 Jan. 2011 00:23 #7 von Eike82
Eike82 antwortete auf Re: Graphitelektrode?
Also, Grapfit steht mir notfalls auch tonnenweise zur Verfügung ... müßte "nur" passende Scheiben daraus sägen.
Wie sieht das im Vergleich zu Blei aus, wenn ich das Säurebad nicht ablassen will?

Aber eine V4A Wanne? V4A ist doch nur bedingt beständig gegen 15-20%ige Schwefelsäure ... das würde dann doch das Säurebad verunreinigen.

Wie sieht das eigentlich mit Plexiglas und Silikon aus? Ist das wenn es mit Silikon geklebt wird beständig genug?
Würde sich ja besser in einem Fahrbaren Gestell verpacken und im Sommer isolieren lassen, als unförmige PP-Wannen.

LG
Eike

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10 Jan. 2011 18:03 #8 von Christoph Drube
Hallo!

Eike82 schrieb: Also, Grapfit steht mir notfalls auch tonnenweise zur Verfügung ... müßte "nur" passende Scheiben daraus sägen.
Wie sieht das im Vergleich zu Blei aus, wenn ich das Säurebad nicht ablassen will?


Ich wüsste nicht, warum Graphit mit verd. Schwefelsäure in irgendeiner Form reagieren sollte.
Man sollte dann vermutlich etwas auf Ablösungen des Graphit acht geben, der sich ja leicht abschaben lässt.
Also eventuell den Schaumzusatz einsetzen, um diese (und andere: Staub, Späne etc.) Fremdkörper oben zu binden.

Aber eine V4A Wanne? V4A ist doch nur bedingt beständig gegen 15-20%ige Schwefelsäure ... das würde dann doch das Säurebad verunreinigen.


Die VA-Wanne sollte dann unbedingt immer negativ vorgespannt sein - auch wenn nicht anodisiert wird. Das verhindert dann das Auswandern von Kationen.
Für Privatanwender ist das meist unpraktisch. Dort sind ein passendes Kunststoffgefäß und herausnehmbare Kathodenbleche am einfachsten und auch preiswertesten.

Wie sieht das eigentlich mit Plexiglas und Silikon aus? Ist das wenn es mit Silikon geklebt wird beständig genug?


Nein, Silikon löst sich leider über längere Zeit auf. Man müsste das Plexiglas also mit einem passenden Kleber (kalt-)verschweißen.

Würde sich ja besser in einem Fahrbaren Gestell verpacken und im Sommer isolieren lassen, als unförmige PP-Wannen.


Das kommt immer auf die Größe an :-)

Gerade bei größeren Säuremengen würde ich mich aber nicht auf eine einfache Silikondichtung/Klebung verlassen. Da ist eine geschweisste Wanne - oder noch besser aus einem Stück - doch deutlich sicherer.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks

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