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Stumpfe Schicht auf dem Eloxal
Wir haben unseren Eloxalaufbau nicht verändert, die Säurekonzentration lag bei ca. 15%, Baddauer nach eurer Formel berechnet und nicht weniger als 30min. Badtemperatur zwischen 15 und 20°C. Wir verwenden für das Sealing das Sealsalz, Kochdauer ca. 60 min, Sealingbad war neu angesetzt.
Einziger Unterschied zu eurer Anleuitung ist, das wir das Aluminium vorher nicht Ätzen sondern mit einen speziellen Aluminiumreiniger reinigen. Die goldene Farbe Farbe war in diesem Fall neu angemischt, die schwarze Farbe nicht. Auserdem hingen die Teile vor dem Farbbad zwichen 2h und 5h herum, weil wir einige Teile eloxiert haben und dann alle färben wollten. Vor dem Farbbad haben wir sie dann nicht nochmal angeätz oder ähnliches.
Die Eloxalschicht an sich ist in Ordnung Hart und Kratzfest. An was kann das liegen das die Teile diese Schicht ausbilden?
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Davon ab hat das Eloxieren sowieso nicht richtig geklappt.
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- Christoph Drube
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Ein kurzes Abbrausen der oberflächlich haftenden Farbe vor dem Sealing schadet nicht. Diese Farbe wird ja eh nicht mitversieglt sondern belastet nur das Versiegelungsbad.
Die Schicht sieht auf den Fotos auf jeden Fall nicht wirklich gut aus. So wie es aussieht, liegt es an der Schicht selbst.
Eventuell war die Kontaktierung nicht sauber?
Welcher Strom wurde denn bei welcher Oberfläche verwendet?
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Sie Salze im Leitungswasser lösen die Farbe nach längeren einwirken raus kurzes abspülen ist da gegen kein Problem wie Christoph schon sagte.
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Aber wie Lars schon sagt wir haben die teile vor dem Farbbad mit Leitungswasser gespühlt und dann tw. trocknen lassen. Sollten wir also lieber in Dest. wasser spülen.
Man sieht aber eben nach dem Farbbad keine Fehler oder Anzeichen für ein Problem. Man sieht es immer erst nach dem sealen wenn die teile trocken sind.
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hallo Lars,
6A bei 6dm2 sind wohl eher etwas wenig!! 9A bei 45 Minuten bzw. 67,5 Minuten mit 6A ( rein rechnerisch ) wären wohl besser.
Aber wenn die Teile wirklich eine Oberflächen von 6dm2 haben, täuschen die Bilder doch erheblich.
Mit spülen unter Leitungswasser habe ich gar keine Probleme ( haben aber auch extrem ´weiches´ Wasser hier ).
Anodisiere und seale doch mal länger! Sealen auch mal ruhig 1-2 Stunden.
Gruß
Dirk
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Also wenn ich richtig gelesen habe werden ca. 1-1,5A pro dm² empfolen, ist von Beschreibung zu Beschreibung unterschiedlich. Außerdem haben alle Teile vor den letzten 2 Chargen hervorragend funktioniert.
@ sehr gut
Ja wie gesagt wir haben mehrere Teile eloxiert und überal das gleiche. Wir rechnen auch die Zeit immer grob aus. Wir lassen die bei 6A und 6dm² dann immer etwas über einer h drin.
Wenn man die Schicht abspühlt und etwas mit einem Schmutzradierer drübergeht ist sie schon weg. Sie fühlt sich auch leicht schlierig an wenn sie nass ist. Das Material auf dem Bild ist EN AW 5083, das andere was verwendet wird ist EN AW 7021. Vor allem das letztere ist ziemlich hoch legiert mit Zn ( AlZn5,5Mg1,5 ) und wird je nach charge mehr oder weniger marmoriert. Wir hatten Testeloxale vom Hersteller bekommen und auch zusammen mit denen Vergleichsplatten gemacht. Dabei sahen unsere Platten dann genau so aus vom Ergebniss wie die Platten der Galvanik. Die waren auch mit Wasser gespühlt, genau im gleichen Reiniger, Baddauer nach Formel, Säurekonzentration gemessen bei ca. 15% und 1h sealen. Wir haben nichts verändert, das Bad war wärmer is ja Sommer und eben noch ein Farbbad dazwichen. Das Farbbad war wie gesagt neu angesetzt, der pH Wert war top, ich weiß einfach nicht an was es liegt.
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was hast du noch geschrieben: ... das Bad war wärmer is ja Sommer ...
Und genau da habe ich auch schon Probleme gehabt.
Mache als Versuch die selben Teile mal morgens als erstes, evtl. länger anodisieren, evtl. auch länger bei weniger Strom ( der Strom heißt ja noch zusätzlich ).
Ich habe keine Ahnung wie groß dein Bad ist aber denk´ an die Erwärmung beim Anodisieren.
Ich habe mal gelesen, daß jemand einen Behälter mit Eiswürfeln gekühlt hat. Christoph Drube hat mal erklärt, man könne Druckluft geregelt durchs Bad schicken. Ich kenne deine Möglichkeiten nicht!
Eine Erhöhung der Säurekonzentration auf 20-25% könnte meiner Meinung nach auch helfen.
Gruß
Dirk
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das Produkt aus Strom x Zeit muss größer werden!! Dabei kann der Strom
ruhig kleiner werden, wenn die Zeit entsprechend größer wird!!
Dirk
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Parameter Stromtechnisch wie gehabt 6A bei 6dm² Badtemperatur dank der Außentemperaturen und Kühlung nicht über 12°C. Gespühlt nur mit dest. Wasser, alle Bader mit dest. Wasser. Eloxalergebniss vor dem Färben absolut top! Keine Flecken, gleichmäßig und glatt. Die Teile ins Farbbad, diesmal schwarz. Die Oberfläche immernoch fehlerfrei ohne Mängel. So Leute jetzt hol ich die Teile aus dem Sealingbad und was Habe ich...stumpfen Belag, diesmal so heftig das die Beläge teilweise nicht entfernbar sind. dann habe ich stellen wo die Brücken leicht aufeinander lagen die sind astrein absolut glatte Oberfläche. Ich nehme das Sealsalz 5g/l liegt es daran? Sollte ich besser die Lösung nehmen?
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Ich wette mit ner anderen Legierung ( Eloxierqualität ) klappts einwandfrei.
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- Christoph Drube
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wurde geprüft, ob der pH-Wert im Farbbad korrekt ist? Wenn das Bad zu sauer wird (< pH4), dann kommt es bei Tiefschwarz gerne zu sog. 'Rußbelag', der von größeren Komplexen als Aluminiumionen und Farbstoffmolekülen verursacht wird.
wenn ich da drüber wische habe ich so einen weißen Belag an meinen Fingern.
Ich hoffe doch, dass diese Teile nicht weiter verwendet wurden. Jegliches Berühren vor dem Ende der Versiegelung ist 'böse' und sollte unter allen Umständen vermieden werden.
7075 ist sicher nicht optimal, aber sollte sich durchaus färben lassen.
Um sich an das Problem heranzutasten, ist es wie immer empfehlenswert, eine sog. 'Minimaleloxierung' durchzuführen: man verwendet vorzugsweise einen langen Blechstreifen aus bekanntlich sehr gut eloxierbarem Material (AlMgSi0.5, AlMg1-5, Al99,5) und anodisiert diesen nur zur Hälfte. So kann man problemlos den Pluspol anschließen, hat eine sichere Verbindung und einen direkten Vergleich zwischen eloxiert/blank. Außerdem lässt sich so die Oberfläche leicht berechnen und der Strom exakt einstellen.
Danach wird exakt nach Anleitung eloxiert und gefärbt.
Erst wenn dann ein einwandfrei gefärbtes Blech entsteht, kann man die Fehlersuche systematisch weiter eingrenzen (z.B. im nächsten Durchgang ein Blech der kritischen Legierung verwenden usw.).
Wichtig dabei: immer nur einen Parameter auf einmal ändern!
Sonst passiert es sehr schnell, dass man an (unwissentlich) an mehreren Parametern dreht, und man einen Fehler durch einen anderen ersetzt.
Auf diese Weise kann man das Problem meist sehr schnell eingrenzen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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