Hallo Drehodor,
ich habe gerade einen kurzen Blick in die "Bucht" geworfen, und nicht wirklich was gutes zum Vollentsaler, Ionenaustauscher, und Mischbettfilter gefunden.
Vollentsalzer unterliegen einem Verschleiß.
Bei den heutigen Mischbettfiltern wird das Ionentauscherharz "verbraucht" (der Leitwert des entsalzten Wassers nimmt zu), so dass der Filter regeneriert werden muss. Dazu muss man den Filter dann in der Regel zum Hersteller/Händler schicken, der dann das Ionentauscherharz austauscht.
Früher gab es wohl auch Filter, in denen das Harz für Kationen und Anionen getrennt in Säcken eingesetzt wurde. Diese Filter hatten den Vorteil, dass man Sie mit HCL und NaOH regenerieren konnte. Ich glaube aber kaum, dass man an einen Solchen Filter noch in funktionstüchtigen Zustand rankommt. Wir haben so was in der Firma mal betrieben - bis wir ca 2005 vor dem Problem standen, kein neues Harz (getrenntes Harz) mehr auftreiben zu können.
seit dem Betreiben wir einen Mischbettvollentsalzer.
Um hier mal eine Orientierung zu geben.
Die Druckfeste Filterpatrone hat 2005 knapp 800 € gekostet und eine Nennkapazität von ca 2400 L bei 10°DH und einen maximalen Durchfluss von 500L/h.
Eine Regenerierung müsste so ca. 80 € kosten.
Mir ist auch klar, dass ein solcher Ionentauscher etwas zu groß und zu teuer für den Hobbykeller ist
![;-) ;-)]()
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In unserer Mechanischern Werkstat betreiben wir einen selbst bebauten Ionnetauscher an einer Drahterodieranlage. Ich erinnere mich aber, dass der Bau des Filtergehäusese nicht so einfach war. Zu dem braucht man dann ja noch das Leitwertmessgerät. Und das verbrauchte Ionentauscherharz (Mischharz) ist Sondermüll und muss entsprechend entsorgt werden. - Der Selbstbau scheidet also auch hier für den Hobbykeller aus.
Es gibt noch drucklose Vollentsalzer.
Wenn ich mich recht erinnere fängt der Spat hier bei knapp 400 € an. Ein solcher Filter hat eine Kapazität von ca. 500l. Das regenerieren sollte bei knapp 30 € liegen.
Die Ionentauscher sind also eher nix für den Hobbykeller.
Gruß
Opa Fusselbart