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Schützen von vielen Kleinteilen vor Abrieb und Stoßen b. Sealing
Ich plane mal wieder einige Anodisiergänge. Dabei wird es sich um mehrere Kleinstteile (z.B. Stifte DM 10mm, Länge 12mm) handeln, die ich nach dem Anodisieren und Färben auch gern alle gleichzeitig sealen würde. Nur, kochendes Wasser bewegt sich, und so würden die kleinen Teile sicher in meinem Topf rumrollen und sich auch gegenseitig anstoßen.
Frage: Mir kam die Idee, die Teile jeweils einzutüten. Ich hab hier so Baumwollsäckchen, die sich dafür hervorragend eignen würden. Spricht irgendwas dagegen, daß sich im Sealingbad außer anod. Aluminium auch recht viel Baumwolle befindet?
Viele Grüße
spacecat
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Nach dem Färben mit einem Stück draht so 1-2 Minuten in den Topf hängen. Und dann einfach rein damit und das Nächste Teil 1-2Min reinhalten. Und dann auch rein damit. usw usw usw.......
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EDIT: Denken sollte man können. Ich hab Deinen Post erst so verstanden, dass Du die Teile fuer jeweils 1-2min reinhängst, so dass immer nur eines drin ist *mit den Augen roll* Sorry...
Trotzdem wuerde mich die Baumwollsache interessieren.
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Stellen wir uns - rein theoretisch - mal den schlimmsten Fall vor:
Die Baumwolle nimmt einen Teil der Farbe auf und wird beim Sealen teilweise von den sich schließenden Poren umschlossen. Dann gibts entfärbte Teile mit einer ganz kuscheligen Oberfläche...
Also, wie Skull bereits sagte, unbedingt an einem kleinen Teil probieren!!
Grüße, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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- Christoph Drube
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spacecat schrieb: Ich plane mal wieder einige Anodisiergänge. Dabei wird es sich um mehrere Kleinstteile (z.B. Stifte DM 10mm, Länge 12mm) handeln, die ich nach dem Anodisieren und Färben auch gern alle gleichzeitig sealen würde. Nur, kochendes Wasser bewegt sich, und so würden die kleinen Teile sicher in meinem Topf rumrollen und sich auch gegenseitig anstoßen.
Frage: Mir kam die Idee, die Teile jeweils einzutüten. Ich hab hier so Baumwollsäckchen, die sich dafür hervorragend eignen würden. Spricht irgendwas dagegen, daß sich im Sealingbad außer anod. Aluminium auch recht viel Baumwolle befindet?
spacecat
Das Vorhaben ist eher kritisch zu sehen.
Zuerst einmal wird, wie Rudi schon richtig anmerkte, die Baumwolle sicherlich Farbstoff aus den offenen Poren ziehen.
(nette Anekdote dazu: ein größerer Kunden hatte mal die gefärbten, unverdichteten Werkstücke für zwei Stunden auf Küchenkrepp zwischengelagert.
Ergebnis war eine komplett entfärbte Unterseite ...)
Außerdem sind offene Eloxalschichten stark adhäsiv. Die Baumwollfasern werden also an der Schicht kleben und die Versiegelung behindern.
Das wird mit Sicherheit zu ungleichmäßigen Schichten führen.
Was spricht gegen das übliche Verfahren, die Bauteile während des gesamten Eloxierens aufgesteckt zu lassen und erst nach der Versiegelung abzuziehen?
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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es spricht natürlich nichts dagegen, die Teile einfach aufgehängt zu lassen, aber ich hatte mir überlegt, daß ich bei irgendwie gepolsterter Schichtung mehr Teile auf einmal sealen kann, v.a. bei Teilen die ein wenig sperrig sind. Danke jedenfalls für die Einschätzung, Rudi und Herr Drube, ich werd sehen, daß ich weiter "traditionell" seale
spacecat
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