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Glasperlengestrahlte Teile sind nicht Tiefschwarz zu kriegen!

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23 Okt. 2012 13:25 #1 von rafatec
Hallo,

.... und zwar sogar nach 30 min. in Farbbad (ph ideal).Auf dem Bild - bitte siehe unterschied zu nicht glasperlengeschtraltem Fragment.
Außerdem es traten auf anderen Teilen Flecken und Schattierungen auf(Mit nicht Glasperlengetr. Teilen gibt es kaine solche Probleme). Der leichte Glanz ist auch ganz weg. Es würde mit 0-50 um frischen Glasperlen gestrahlt, mit Alureinmtl. 10 min und 30 sek in 15% NaOH gereinigt -alle andere Parameter nach Vorschrift .Für Tipps würde ich sehr dankbar.

Servus

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25 Okt. 2012 10:53 #2 von Christoph Drube
Hallo!

Wenn das ausschließlich bei gestrahlten Teilen auftritt, dann steckt das Problem auch in dem Bereich.

Wir haben einige Kunden mit solchen Problemen, die üblicherweise durch mit Eisen verunreinigtes Strahlgut verursacht werden. Das kann bedeuten:
  1. Es hat sich im Strahlmittel Eisenstaub gesammelt (durch Eisenteile, die vorher gestrahlt wurden oder durch Abrieb durch Glaskugeln an den Kabinenwänden)
  2. Schleifstaub (Flex etc.) hat sich unbemerkt in der Kabine abgesetzt
  3. Das Strahlmittel selbst war schon verunreinigt.

Sich bildende Eloxalschichten reagieren extrem empfindlich auf Eisen - da reichen kleinste Mengen.

Wichtig: darauf achten, dass (wie bei Edelstahlbearbeitung) die Werkzeuge/Schleifmaterialien von Alu/Eisen getrennt verwendet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks

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01 Nov. 2012 01:07 #3 von Red_Bull
reicht das reinigen vor dem eloxieren nicht aus um die fremdstoffe zu entfernen?

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01 Nov. 2012 19:57 #4 von Christoph Drube
Hallo!

Wenn man nicht massiv beizt, wird man das Eisen kaum entfernen können. Man muss bedenken, dass die Glaskugeln mit enormem Druck auf die Oberfläche geschossen werden. Eisensplitter werden so ins Material gedrückt und durch weitere Kugeln "eingearbeitet".

Eine Reinigung mit unserem Reinigungsmittel reicht da mit ziemlicher Sicherheit nicht aus.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks

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05 Apr. 2013 11:37 #5 von lino
Hallo Leute,

melde mich als Eloxier-Frischling mit der ersten Frage... :)

Habe gestern Werkstücke in Auftrag gegeben, die ich anschließend selber eloxieren will. Dabei will ich eine matte, satt gefärbte Oberfläche erreichen, weshalb mir Sandstrahlen als Abschlußbehandlung vorgeschlagen wurde. Als ich das Thema "Eisenverunreinigungen im Strahlgut" ansprach, kam die Antwort: "keine Sorge, wir haben eine eigene Strahlkabine nur für Alu und Edelstahl."

Ich gehe zwar davon aus, daß die Leute wissen wovon sie reden, bin aber nun doch etwas verwirrt - ist Eisen denn nicht ein Hauptbestandteil von Edelstahl? Ist es im Stahl etwa chemisch so gebunden, daß Stahlabrieb kein Problem beim Eloxieren ist? Oder soll ich die Teile den Jungs ja wegnehmen, bevor sie sie mir womöglich mit Stahlabrieb vollschiessen?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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05 Apr. 2013 14:42 #6 von katerleo
Hallo, Lino!

Nimm sie Ihnen wieder weg!

Edelstahl ist zwar (als Kathode!) kein Problem im Säurebad, aber an der Anode hat er überhaupt nichts zu suchen!
Die Gefahr der Verunreinigung ist zu gross, um darauf zu hoffen, das alles gut gehen wird.
Ein Beizen in Natronlauge (5 - 10%), etwa eine Minute ab Gasungsbeginn, erzeugt eine hinreichende Mattierung.
Passungen abdecken, sonst sind sie nachher keine mehr...

Grüße, Rudi

___________________________________________________
Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!

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06 Apr. 2013 18:16 #7 von lino
Danke Rudi! Dacht ich mir doch daß das nicht so koscher ist...

Passungen abdecken, sonst sind sie nachher keine mehr...


Überstehen Gewinde (z.B. M3) das beschriebene 1-min Beizen denn heil?
Oder geht der Schwund da schon mal in den Zehntelmillimeter-Bereich?

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06 Apr. 2013 18:29 #8 von katerleo
Hallo, Lino!

Gewinde sind - bei einmaligem Beizen - kein Problem. Der Abtrag bewegt sich im Hunderstelbereich.

Grüße, Rudi

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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!

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