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Stromabriss / weisser Belag
Zum Vorgang, wir haben 2,5A eingestellt, es regelte mit 19V, was aber dann immermehr abfiel. Nach ca.30min hatten wir nur noch 15V und nach 1Std 13V.
Gekocht haben wir mit normalen Wasser aber Sealing90 beigemischt.
Ich sende ihnen mal Bilder vom Teil, das sie sehen, wie es aussieht. Nass sah es ok aus, aber als es trocknete wurde es immer matter und weißer.
Komischerweise war das Teil auch dunkel und Matt geworden als ich es aus dem eloxierbad nahm.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Danke
Gruß
Zwetschke
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- Christoph Drube
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(ich habe mal ein neues Thema für den Beitrag aufgemacht, da ja Fragen aufgetaucht sind - in die Galerie bitte nur Fotos und Beschreibung der Parameter einstellen)
Zwetschke schrieb: Während des eloxiervorgangs ist immer die Stromzufuhr unterbrochen, dass ich an am Titandraht wackeln musste, manchmal sogar mehrfach, dann funkte es leicht am Werkstück und der Strom lief weiter. Woran kann das liegen?
Ich zitiere mal die Anleitung:
" Da über die Befestigung gleichzeitig der Strom fließt, sollte die Verbindung innig und die Kontaktstelle unverrutschbar sein. Es reicht also nicht, dass die Werkstücke wie auf einer Perlenschnur aufgefädelt werden."
Das ist wirklich extrem wichtig und mit ziemlicher Sicherheit einer der Gründe, warum die Eloxalschicht (und damit die Färbung) nur ungenügend ist.
Da das Bauteil während des Eloxierens dunkel wurde: Ist bekannt, um welche Legierung es sich handelt?
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Leider ist ist die Legierung nicht bekannt. Das wurde auch leicht milchig als ich es ins NaOH hing, also so sah es aus, als ich es heraus nahm. Es verlor also vollkommen seinen glanz, nach dem Anodisieren und dem Eloxieren.
Gruß
Zwetschke
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Da muss ich auch meinen Senf dazugeben:
Dieses Werkstück bietet mit seinen acht Bohrungen ebensoviele Möglichkeiten, es durch Klemmung mittels Titanstab und 2 Titanmuttern ideal zu kontaktieren. Gewickelter Draht ist immer nur ein Manöver des letzten Augenblicks.
Aluteile, gleich welcher Legierung, büssen ihren Glanz in einem Bad aus NaOH ein. Egal, wie hochglanzpoliert der Teil auch war, nach einem Bad in Natronlauge wird er matt(er) sein. Aus genau diesem Grund gibt es hier im Shop den Alureiniger, der den Oberflächenaspekt weitestgehend bewahrt.
Der Spannungsverlauf während des Eloxiervorganges kann als normal angesehen werden. Genau der gleiche Effekt tritt bei meinen Eloxiervorgängen auf; ich kontaktiere grundsätzlich mit Gewinden, an der Art der Aufhängung liegt es nicht.
Meiner bescheidenen Meinung nach ist die Temperatur des Farbbades mit 32° C zu gering gewählt, da sollten es schon zwischen 50 und 60 ° sein.
Die Färbedauer ist mit 15 - 20 Minuten in Ordnung, viel kürzer (< 10 min.) darf es gar nicht dauern. Wird die Farbe zu dunkel, muss die Farbkonzentration verringert werden. Färbeversuche mit hochkonzentrierten Farben und extrem verkürzten Färbezeiten bringen immer Überraschungen wie Schlieren, Flecken oder andere Unregelmäßigkeiten.
Alle Bäder beim Eloxieren sollten - nein, müssen - mit destilliertem/demineralisiertem Wasser angesetzt werden. Das fängt mit der Reinigungsflüssigkeit an, zieht sich über Eloxal- und Farbbad hin und endet beim Sealing. Sealen mit gewöhnlichem Leitungswasser, ob ohne oder mit Zusätzen, ist beinahe ein Garant für "unerklärliche" Beläge!
Gründlichstes Spülen, natürlich in destilliertem/demineralisiertem Wasser, nach jedem Bad, ist unerläßlich.
Grüße, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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Den Alureiniger benutze ich dann nach dem Bad im NaOH? Oder kann ich das Bad komplett weg lassen? Die Teile sind alle unbehandelt. Bei mir sind alle Bäder, also Eloxier- und Farbbad mit destillierten Wasser, außer das NaOH und das Kochbad.
Wie bekomme ich es hin, dass die Farbe nicht so Matt ist? Anhand von den Bildern hier im Forum sehe ich ja das zB bei Farben wie Rot, Orange oder Blau die Farben nicht Matt sind, sondern eben glänzen. Oder glänzt nur schwarz nicht?
Ich werde heute den nächsten Test machen, mit genau den gleichem Teil, ich davon mehrere um eben genau das richtige Verhältnis herauszufinden.
Gruß
Zwetschke
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Der Alureiniger ersetzt das NaOH-Bad. 10 Minuten bei 65° C in den Reiniger, das zwingt jeden Fettfleck in die Knie! Grob vorgereinigt müssen die Werkstücke aber schon sein, sie dürfen also keine millimeterdicke Dreck/Fettschicht aufweisen.
Natronlauge mit einer Konzentration von 10 - 25 % wird zum Entfernen vorhandener Eloxalschichten benutzt, zum Entfetten genügen 5%. Ich verzichte völlig auf die Entfettung mittels Natronlauge und verwende statt dessen nur den Alureiniger. Natronlauge benutze ich nur mehr zum gezielten Anbeizen und mattieren von Oberflächen.
Die Farben haben keinerlei Eigenglanz, was glänzt, ist immer die Oberfläche des Werkstücks. Auch ein tiefschwarzer Teil kann Hochglanz aufweisen. Je besser die Politur vor dem Eloxiervorgang, desto besser ist auch der Glanz nachher. Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Politur heißt Spiegelglanz ohne wenn und aber! Nur dann hast Du nach dem Eloxieren auch glänzende Ergebnisse. Eloxieren macht Oberflächen nicht glatter oder glänzender, im Gegenteil, Fehler der Oberflächengüte werden noch verstärkt. Deswegen ist die Vorarbeit sehr wichtig.
Der Glanz der fertig eloxierten Oberfläche kann durch verschiedene Lackpflege- und Poliermittel noch gesteigert werden; ausprobieren!
Grüße, Rudi
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Vielleicht habe ich mir auch mein eloxierbad versaut mit irgendwas, kann das auch sein? Ich hatte vorher, ganz kurz ein anderes Stück Metall drin, was sofort reagierte auf die Schwefelsäure, welche ich aber gleich wieder heraus nahm.
Wie heizt ihr eigentlich eure Becken? Und wie kontrolliert ihr die Temperatur?
Ich habe für das Farbbad einen Aquariumheizer, der aber nur 34 Grad bringt, das reicht ja nicht.
Das mit der Oberfläche, habe ich auch verstanden, dass sie makellos sein sollte.
Ich werde heute sehen, was bei dem neuen Test heraus kommt.
Ach ja, noch was, meine Bleibleche im Becken sind farbig, Schwarz auf der einen und rot auf der anderen Seite. Ich dachte mir das leitet nicht richtig, also Schliff ich sie mit der Fächerscheibe an und entfernte die Farbe, aber nach dem Eloxieren, war die Farbe genau bis dahin wieder da, wie auch das Becken befüllt ist. Wie ist das möglich? Sollte neue Bleche besorgen? Ic mein der Strom fließt und die Farbe gelang auch nicht ins Becken.
Gruß
Zwetschke
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Ansonsten muss ich sagen,wir machen Fortschritte und es klappt immer besser. Leider konnten wir das Teil nicht ausmessen und ausrechnen, also schätzten wir den Strom. Bei 2 Teilen hatten wir 3A, denke das sollte mit 200qcm so ca. Hinhauen.
Gruß
Zwetschke
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