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Netzgerät zum Eloxieren geeignet?
könntest du mir denn eines empfehlen? Nicht unbedingt das teuerste - aber mit dem billigsten darf man ja schließlich auch nicht bedient sein, soweit ich das verstanden hab
Grüße, Andy
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- Christoph Drube
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Das hängt immer von der Stromstärke ab.
Folgendes sollte erfüllt sein:
Spannung einstellbar: 0 bis (mindestens) 30 Volt
Strom einstellbar: 0 bis XX Ampere (hängt immer von der Größe der Fläche ab (1,5A pro 100cm²): doppelte Fläche -> doppelter Strom)
Dauervolllastfest, Kurzschlussfest
Eine digitale Anzeige des fließenden Stroms ist schön, da man dann auch kleine Ströme für Kleinteile sauber einstellen kann.
Ansonsten kann man natürlich auch ein Multimeter zur Strommessung dazwischenschalten.
Am besten ist es, nach "Labornetzteil" (bei Conrad, Reichelt, ebay) suchen zu lassen. Diese Geräte erfüllen das meist.
Ein Beispielnetzteil bei ebay (bis 30V/5A): 270618961539
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Hallo, Andy!Blackmood schrieb: Hallo Rudi,
könntest du mir denn eines empfehlen? Nicht unbedingt das teuerste - aber mit dem billigsten darf man ja schließlich auch nicht bedient sein, soweit ich das verstanden hab
Grüße, Andy
Ein bestimmtes Gerät werde ich nicht empfehlen, ich gebe Dir nur die Eckdaten an:
- Sowohl Ausgangsspannung als auch Ausgangsstrom regelbar
- Der Strom muss konstant gehalten werden können
- maximaler Ausgangsstrom nicht unter 10A
(man glaubt gar nicht, wie schnell man eine Gesamtfläche von 6,5 dm² erreicht)
- maximale Ausgangsspannung etwa 30V
- kurzschluss- und überlastfest (spart Frusterlebnisse)
Aufbau - konventionell mit Trafo und Längsregler oder Schaltnetzteil - ist egal, funktioniert beides gleich gut.
Such einfach mal im Internet nach "Labornetzgerät"; da bekommst Du mehr Auswahl, als Dir lieb ist.
Sollte das Eloxieren ein ernstzunehmendes Hobby werden, ist zu erwarten, dass Du irgendwann mal Teile hast, die durch ihre Abmessungen mehr Strom brauchen, als Du jetzt ins Auge fasst. Lieber gleich einen dickeren Brummer von Netzgerät anschaffen, als später mal die gestellte Aufgabe mangels Strom nicht erledigen zu können...
Grüße, Rudi
Huch, da war der Chef schneller!
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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hab mir jetzt mal dieses hier rausgesucht: McPower MRNG-300
Das sollte denke ich auch für größere Teile wie Chassis reichen.
Viele Grüße, Berti
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Ist nach der Beschreibung ein recht nettes Gerät, aber Du wirst wohl nur den mittleren Bereich (30V/10A) nutzen können.
Bei 15% Säurekonzentration stellt sich die Spannung so zwischen 16 und 18 Volt ein, und zwar auch schon bei vergleichsweise kleinen Strömen von 2-3 A. Die 15 V des unteren Spannungsbereiches treiben Dir höhere Ströme einfach nicht durchs Bad!
Der obere Spannungsbereich ist für das dekorative Eloxieren nicht nötig, höhere Spannungen als 30V wirst Du einfach nicht brauchen.
Meines Erachtens - und da will ich niemanden bevormunden - ist ein Gerät, das die Voraussetzungen aus meinem letzten Beitrag erfüllt, die sinnvollere Investition.
Grüße, Rudi
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- Christoph Drube
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Berti schrieb: hab mir jetzt mal dieses hier rausgesucht: McPower MRNG-300
Das sollte denke ich auch für größere Teile wie Chassis reichen.
Diese Geräte findet man bei verschiedenen Händlern und in verschiedenen Leistungsklassen (300W, 600W, 900W) mit ähnlichen Bezeichnungen. Produziert werden die wohl nur von einem einzigen Hersteller in China. Es dürfte sich also immer um dasselbe Innenleben handeln.
Weshalb ich das schreibe: uns haben schon mehrere Kunden berichtet, dass diese Netzgeräte im unteren Strombereich nicht sauber ausregeln, man also einen Mindeststrom von 2-3 Ampere hat (offensichtlich das übliche Mindestlastproblem preiswerter Schaltnetzteile). Das Eloxieren von kleinen Einzelteilen kann dann problematisch werden. In höheren Strombereichen sind diese Geräte aber wohl gut verwendbar.
Vielleicht kann sich dazu noch jemand äußern, der ein Gerät dieser Bauart verwendet.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Meine Netzteil ist heute angekommen und ich möchte es natürlich auch richtig bedienen. Es sind zar nicht viele Knöpfe dran, aber falsch machen kann man sicherlich immer etwas.
Wir nutzen es ja als Konstantstromquelle, dazu steht in der englischen Kurzanleitung:
- im eingeschalteten Zustand (ohne Last) die Spannungsregler voll aufdrehen und die Stromregler komplett zu,
- dann Lat anschließen und langsam den Strom aufdrehen,
Das sollte soweit auch stimmen oder? Ist es denn ein Problem wenn beim einschalten alle Regler auf MAX gedreht sind aber keine Last dranhängt? Oder sollte man lieber vor dem einschalten immer alle Regler ganz schließen?
Danke
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Hallo, Chrischan!Chrischan schrieb: - im eingeschalteten Zustand (ohne Last) die Spannungsregler voll aufdrehen und die Stromregler komplett zu,
- dann Lat anschließen und langsam den Strom aufdrehen,
Das sollte soweit auch stimmen oder? Ist es denn ein Problem wenn beim einschalten alle Regler auf MAX gedreht sind aber keine Last dranhängt? Oder sollte man lieber vor dem einschalten immer alle Regler ganz schließen?
Danke
Das ist exakt die richtige Vorgangsweise! Mache ich bei meinem 3010 immer so; habe die Bedienungsanleitung auch gelesen:-).
Und: Nein, es ist kein Problem, wenn die Spannungsregler ohne Last voll aufgedreht sind, solange die Stromregler zu sind. Da kein Strom fließen kann, passiert da rein gar nichts.
Gruß, Rudi
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mach es einfach so , dann hast du bestimmt länger Freude an deinem Netzteil und Kontakten.
Grüsse,
Thomas.
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Ich möchte in Zukunft Aluminium Bleche eloxieren und schwarz färben...diese Bleche sind ca A4 groß. Meine Frage: reicht dieses Netzteil dafür, bzw ist es passend fürs eloxieren? Bitte nach- und Vorteile nennen.
coolermaster.de/product.php?product_id=6626
MfG
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Lies bitte in diesem Thema die Beiträge vom 25. März.
Grüße, Rudi
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katerleo schrieb: Hallo, Semme!
Lies bitte in diesem Thema die Beiträge vom 25. März.
Grüße, Rudi
ich habe hier schon fast alles gelesen und es hat mir nicht weitergeholfen, deswegen Frage ich ja. ich würde nicht fragen wenn die Antwort schon iwo stehen würde.
Geht es mit dem Netzteil jetzt? Ja oder nein?
Mfg
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- Christoph Drube
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Semme schrieb: ich habe hier schon fast alles gelesen und es hat mir nicht weitergeholfen, deswegen Frage ich ja. ich würde nicht fragen wenn die Antwort schon iwo stehen würde.
Geht es mit dem Netzteil jetzt? Ja oder nein?
Klare Antwort: Nein.
Für das Anodisieren geeignete Netzgeräte müssen folgende Eigenschaften aufweisen:
Ausgangsspannung: 0-30 Volt
Ausgangsstrom: 0-x Ampere (x = 1,5A/dm² Oberfläche)
Spannung und (noch besser) Strom sollten regelbar sein.
Schnell fündig wird man im Netz z.B. bei dem Begriff "Labornetzteil".
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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kann mich nur allen die schon geantwortet haben anschliessen---LESEN im FORUM.
für deine zwecke müsstest du ein neztteil mit 20 A und 40 V haben. ( pro blech )
eine din a4 -seite hat 30cm x 21cm = 1260 cm² = 12,6 dm² ; 12,6dm² x 1,5A = 18,5 A
also runde 20A. die blechstärke wurde bei der berechnung nicht berüchsichtigt,
kommt also noch hinzu, das wären bei einem mm dicke noch 1,5 A dazu, also 20A.
strom und spannung sollten stufenlos regelbar sein.
gruss
siggi
siegward corbach
Am Treutengraben 21
60488 Frankfurt/Main
telefon : 069.57 26 98
e-mail : siggi-corbach@arcor.de
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Siggi schrieb: hallo semme,
kann mich nur allen die schon geantwortet haben anschliessen---LESEN im FORUM.
für deine zwecke müsstest du ein neztteil mit 20 A und 40 V haben. ( pro blech )
eine din a4 -seite hat 30cm x 21cm = 1260 cm² = 12,6 dm² ; 12,6dm² x 1,5A = 18,5 A
also runde 20A. die blechstärke wurde bei der berechnung nicht berüchsichtigt,
kommt also noch hinzu, das wären bei einem mm dicke noch 1,5 A dazu, also 20A.
strom und spannung sollten stufenlos regelbar sein.
gruss
siggi
Huch....es würde doch auch ein mit 5A reichen und dann lass ich das 4 Stunden eloxieren oder?
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Hallo, Semme!Semme schrieb: Huch....es würde doch auch ein mit 5A reichen und dann lass ich das 4 Stunden eloxieren oder?
Rein rechnerisch ist das zwar richtig, wird aber höchstwahrscheinlich voll in die Hosen gehen.
Der Eloxiervorgang ist eine Gratwanderung zwischen Schichtaufbau durch den Stromfluss und Schichtrücklösung (=Abbau) durch die Schwefelsäure.
Bei einer Stromdichte von 1,5 A/dm², 10 - 20 % Säurekonzentration, guter Umwälzung des Bades und einer Badtemperatur von 15 - (max.)20°C ist das Ergebnis nach ca. 60 Minuten ideal; eine feinporige, gut einfärbbare Schicht ausreichender Dicke ist entstanden. Der Schichtaufbau war schneller als die Rücklösung durch die Säure.
Bei nur mehr einem Viertel der Stromdichte geht der Schichtaufbau so langsam vor sich, dass die Rücklösung duch die Säure höchstwahrscheinlich schneller ist. Es wird daher keine Eloxalschicht entstehen, zumindest kann man sie nicht als solche nutzen. Im schlimmsten Fall wird statt Schichtaufbau ein Materialabtrag stattfinden und das Werkstück beschädigt oder gar zerstört werden.
Gruß, Rudi
P.S. Überflüssig zu bemerken, dass alle diese Erkenntnisse aus dem Studium der Eloxieranleitung und der Forenbeiträge hätten gewonnen werden können....
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Was mein ihr, wär das Netzgerät was für mich?
Mehr wie 200cm2 werde ich nicht haben.
cgi.ebay.de/Regelbares-Labornetzgerat-La...25a683#ht_4183wt_928
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- Christoph Drube
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Ja, das ist geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
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- alterverwalter
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da mein ausgeliehenes HGL 305 LBN wohl nicht geeignet ist, einen Kurzschluss auszuhalten auf Dauer (in der Anleitung steht zwar Dauerkurzschlussfest), bin ich etwas verunsichert.
Bei Reichelt ist mir folgendes Netzteil aufgefallen, was eigentlich ordentlich Strom (10A) zur Verfügung stellen kann. Es sieht baugleich wie bei eins Conrad (PPS 16005) aus, ist nur um 35,- billiger:
[url=http://www.reichelt.de/Labornetzgeraete/HCS-3202/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=106617;GROUPID=4952;artnr=HCS+3202;SID=22@joTELdS4ARYAAB8bOq7c88b4cf7576eb54c58cd8079952832c]Reichelt HCS 3202[/url]
Ist diese Netzteil geeignet (von den Werten her schon, aber hält es den "Kurschluss" des Säurebades aus?)? Mir kommt außerdem das Gewicht etwas niedrig vor, für diese Leistungsklasse?
Gruß
Christoph (der seinen ersten Versuch leider abbrechen musste wegen dem Netzteil)
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alterverwalter schrieb: Ist diese Netzteil geeignet (von den Werten her schon, aber hält es den "Kurschluss" des Säurebades aus?)? Mir kommt außerdem das Gewicht etwas niedrig vor, für diese Leistungsklasse?
Hallo, Christoph!
Das von Dir ins Auge gefasste Netzgerät ist sicher geeignet. Das geringe Gewicht kommt daher, dass es ein Schaltnetzteil ist, das ohne Riesentrafo auskommt.
Übrigens: Das Säurebad ist kein Kurzschluss, nur eine ganz normale Belastung!
Grüße, Rudi
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