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Netzgerät zum Eloxieren geeignet?

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11 Dez. 2011 18:20 #41 von alterverwalter
Hallo Rudi,

danke für deine Antwort. Dann ist das Netzteil halt so defekt, es lässt sich auf jeden Fall nicht betreiben im Säurebad, sondern springt immer in den Schutzmodus.

Was ist der Nachteil/Unterschied eines Schaltnetzteiles gegenüber Trafo?

Gruß
Christoph

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11 Dez. 2011 20:34 #42 von Drehodor
Hallo Christoph,

wieviel Strom wolltest du dem Netzteil denn abverlangen? Das HGL 305 LBN hat eine Schutzschaltung, die zwischen 3 und 4 A auslöst. Mehr geht also nicht, da hilft nur ein grösseres Netzteil..
Achso, vorher könntest du noch mit einem Multimeter überprüfen ob wirklich über 3A fliessen. Andernfalls könnte auch die Schutzschaltung defekt sein.

Grüsse,

Thomas.

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11 Dez. 2011 20:46 #43 von Drehodor

alterverwalter schrieb: Was ist der Nachteil/Unterschied eines Schaltnetzteiles gegenüber Trafo?


Zum Unterschied kann dir Wikipedia weiterhelfen. Nachteil könnte z.B. die schlechte Ausregelung bei kleinen Strömen sein, Vorteile das geringere Gewicht und die geringeren Verluste. Ob die höhere Restwelligkeit einen negativen Einfluss auf das Ergebnis haben könnte? Hab noch nie von so etwas gehört..
Ich habe ein konventionelles 30V / 10A Netzteil im Einsatz, würde mir aber heute auch ein SNT kaufen.

Thomas.

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11 Dez. 2011 23:19 #44 von alterverwalter
Ich wollte 0,9A einstellen, war nicht möglich. Multimeter war dazwischengeschaltet.

Als Nachteil steht bei Wiki:

Schlechteres Regelverhalten oder Schwingneigung bei sehr geringer Last.

Ab wann kann hier von geringer Last gesprochen werden? Alles über 0,2A müsste doch gehen?

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12 Dez. 2011 10:29 #45 von Christoph Drube
Hallo,

alterverwalter schrieb: Ich wollte 0,9A einstellen, war nicht möglich. Multimeter war dazwischengeschaltet.


Das hört sich nach einem Defekt an.
Lässt sich denn bei Spannungsregelung (also voll aufgedrehter Stromvorgabe) ein Strom entlocken?
Mit etwas Glück (hängt von der Schaltung ab) funktioniert die Spannungsregelung noch.

Als Nachteil steht bei Wiki:
Schlechteres Regelverhalten oder Schwingneigung bei sehr geringer Last.
Ab wann kann hier von geringer Last gesprochen werden? Alles über 0,2A müsste doch gehen?


So etwas ist immer relativ zu sehen. Die Regeleigenschaften und der "Ripple" (flapsig gesagt: das Zittern der Spannung um den eingestellten Wert aufgrund der Schaltvorgänge im Netzteil) sind für das Eloxieren absolut ausreichend, da die Stromänderungen nur sehr langsam vonstatten geht. Das Zittern ist ebenfalls vernachlässigbar.
Für echte Laborarbeit z.B. im HF-Bereich sind diese Geräte natürlich nur mit Einschränkung benutzbar aufgrund der unsauberen Spannung.

"Geringe Last" ist auch relativ zu sehen. 0,2A sind für ein 500mA-Schaltnetzteil schon mittlere Last, bei einem 50A-Netzeil läuft das unter "Rauschen" :-)

Wenn in der Artikelbeschreibung steht, dass das Netzteil von 0V und 0A an regelt, dann sollte es das auch tun. Ansonsten: zurückgeben.

Halbwegs vernünftige Schaltnetzteile sollten auch damit kein Problem haben, da die Schaltungen entsprechend ausgelegt sind. Wenn aber einfach die Beispiel-Schaltung aus dem Datenblatt des Regel-ICs (die auf Mindestlasten ausgelegt ist) nur um ein paar Potentiometer erweitert wird, geht das für kleine Ströme in die Hose. Haben wir hier auch schon erlebt: da wurde vollkommen ohne Sinn und Verstand von unseren Freunden aus China eine Schaltung übernommen und modifiziert. Glücklicherweise hatte der Kunde einen Fehlerstromschutzschalter und Rauchmelder, sonst wäre der halbe Laborbereich abgefackelt.

Die Geräte von Reichelt (z.B. Manson HCS 3302) sehen ganz gut aus und wurden von unseren Kunden schon mehrfach gekauft. Dass sie nicht ab 0V regeln, kann man beim Eloxieren verschmerzen, offensichtlich funktioniert aber die Stromregelung ab 0A recht gut.

Letztendlich gilt wie überall: you get what you pay for.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks

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12 Dez. 2011 12:06 #46 von alterverwalter
Vielen Dank für eure Antworten.

Ich habe jetzt nochmal ein anderes Gerät aus der Uni beschafft: Ein Topward Electric Instruments Dual-Tracking TPS-4000
Kann 2x 30V und 6A. Leider keine Anleitung dabei und im Internet finde ich auch nichts.

Wenn ich das Gerät Kurzschließe leuchtet CC und ich kann den Strom einstellen, komischerweise nur bis auf 1A runter (ich hätte aber gern 0,9A), ist das nun auch wieder defekt? Oder soll ich es einfach anschließen, Spannung hoch und dann Strom hoch und dann halt den Strom öfters nachregeln, (Multimeter dazwischengeschleift) da das Gerät ja dann sicherlich im CV-Modus sein wird.

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12 Dez. 2011 13:45 #47 von katerleo

alterverwalter schrieb: Wenn ich das Gerät Kurzschließe leuchtet CC und ich kann den Strom einstellen, komischerweise nur bis auf 1A runter (ich hätte aber gern 0,9A), ist das nun auch wieder defekt? Oder soll ich es einfach anschließen, Spannung hoch und dann Strom hoch und dann halt den Strom öfters nachregeln, (Multimeter dazwischengeschleift) da das Gerät ja dann sicherlich im CV-Modus sein wird.


Hallo, Christoph!

Mach einmal vorweg bei jedem Netzgerät solch einen Test:

1) Netzverbindung herstellen, einschalten
2) Spannungsregler ganz aufdrehen, Stromregler ganz zudrehen (0)
3) Autolampe (z.B. 12V/21W) ans Netzgerät anschließen
4) Stromregler langsam aufdrehen
Zweierlei sollte passieren:
a) Die Lampe muß zu leuchten beginnen und bei weiterem Aufdrehen der Stromregler immer heller werden; dabei darf die Stromanzeige nicht von Null auf einen relativ hohen Wert "springen", sondern muss kontinuierlich steigen.
b) Bei einem Strom von ca. 1,75 A (bei der 21W-Lampe!!) sollten 12V anstehen (alles Näherungswerte; Toleranzen....)

Wenn dieser Test wie unter a) und b) beschrieben abläuft, ist das Netzgerät in Ordnung und für's Eloxieren geeignet. Wenn nicht --> entweder defekt oder ungeeignet für kleine Ströme, also zurückgeben!

Die oben angeführte Prozedur - Punkte 1 bis 4 - ist auch beim Anschluss des Eloxierbades ans Netzgerät angebracht ("Autolampe" durch "Eloxierbad" ersetzen).

Grüße, Rudi

___________________________________________________
Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!

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12 Dez. 2011 21:32 #48 von alterverwalter
Ich habe oben beschriebenen Test mit einer 12V/55W Birne gemacht. Bei etwas über 4,3A stellen sich die erwartenden 12V ein. Es lässt sich jeder beliebige (auch sehr kleine) Strom einstellen. Letzte dumme Frage: Bei meinen gewünschten 0,9A war bei der Lampe nur eine Spannung von 3V, das Becken ist aber eine andere Last und es wird sich dann dort eine höhere Spannung einstellen, oder?
Sorry für die dummen Fragen :)

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12 Dez. 2011 23:08 #49 von katerleo
Hallo, Christoph!

Bei einer Säurekonzentration von etwa 15 %, entsprechend einer Dichte von 1,1, stellt sich die Spannung irgendwo zwischen 13 und 22 Volt ein, abhängig hauptsächlich vom geforderten Strom, aber auch ein wenig von der Badtemperatur.

Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten! Aber davon haben wir mehr als uns lieb sein kann....

Grüße, Rudi

___________________________________________________
Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!

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21 Jan. 2012 09:54 #50 von horizon24
Auch wenn das Thema Stromquelle schon oft durchgekaut ist :-) hätte ich doch gerne eine Hilfe bei der Entscheidung:

das habe ich ins Auge gefasst :
regelbares Labornetzteil <30V <10A Schaltnetzgerät 4mm
www.ebay.de/itm/360386177577?ssPageName=...id=p3984.m1423.l2649

durch das lesen hier bin ich jetzt bei den Geräten die es bei Reichelt gibt hängen geblieben:

HCS 3302 1-30V, 0-15A www.reichelt.de/Labornetzgeraete/HCS-330...d12dabe41e8b0ed51221

HCS 3402 1-30V, 0-20A www.reichelt.de/Labornetzgeraete/HCS-340...d12dabe41e8b0ed51221

HCS 3202 1-36V 0-10A mit USB www.reichelt.de/Labornetzgeraete/HCS-320...d12dabe41e8b0ed51221

Sicher sind alle geeignet, vielleicht mehr oder weniger, und liegen absolut in meiner Preisklasse, aber ich würde halt nur 1mal kaufen wollen ;-)

Ist es besser gleich eins mit 15 oder 20 A zu nehmen oder sind die 36 Volt vom HCS 3202 interessanter, bisher habe ich nie mehr wie 5A gebraucht und habe auch nicht vor meine 2 Bäder von 6 und 10 Liter noch zu vergößern da die Teile max. d=150mm und h= 80mm haben werden und das schon das max. fürs färben und sealen ist.

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21 Jan. 2012 11:07 #51 von Drehodor
Hi,

wie groß sind denn die kleinsten Teile die du einzeln eloxieren willst? Lese dir den ganzen Thread durch, es wurde mehrfach die schlechte Ausregelung bei kleinen Strömen angesprochen.
Ansonsten sind die Netzteile o.k. für größere Ströme. Für die ganz kleinen Teile könntest du dir ja ein konventionelles NT (Trafo) mit z.B. 30V/3A zulegen, ist auch nicht so teuer.

Grüsse,

Thomas.

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21 Jan. 2012 12:22 #52 von horizon24
Unter 1,5 A werde ich nie liegen, wenn es kleine Teile sind dann wohl immer mehr wie 1 Stück , ich werde das bei Reichelt mit 15 A bestellen, USB usw. muss ich jetzt nicht haben, in die Hexenküche kommt eh kein PC , wenns doch mal kleiner wird dann doch noch ein kleineres dazu, das kann ich dann noch für andere Dinge gebrauchen.

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