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Netzgerät zum Eloxieren geeignet?
ich würde gerne demnächst selbst ein paar Teile eloxieren und auch für eine bekannte Firma von mir.
Ich habe hier ein Netzgerät für Modellbauakkupacks (6-zellen) das Ladegerät hat eine Ausgangsspannung von 7,8 Volt und eine Ladestrom von 1-3 Ampere. Also man kann es einstellen zwichen eins, zwei und drei.
Würde das funktionieren?
Dann noch eine Frage, wie ich dem Forum entnommen habe gibt es Problehme mit dem Eloxieren von Aluguss Teilen. Würden sich normale Aluteile dessen Legierung nicht bekannt ist, jedoch nicht Gussteile sind, eloxieren lassen?
Oder wo von hängt es ab?
Weil ich würde gerne unter Freunden und Bekannten ein "Eloxierservie" anbieten und dann muss ich ja sagen können okay das funktioniert und das nicht...
Schon mal vielen Dank für eure Antworten.
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ein Ladegerät für Modellbauakkus könnte grundsätzlich als Stromquelle funktionieren, das hängt vom Modell ab. Die moderneren (mikroprozessorgesteuerten) Geräte tun es nicht, da sie die Spannung des angeschlossenen Akkus messen - in dem Fall 0V. Diese Geräte geben dann eine Fehlermeldung aus und das wars.
Wenn dein Ladegerät ein älteres analoges Modell für z.B. NiCd-Akkus ist, könnte es gehen.
Der Widerstand des Säurebades sollte höher sein als der eines Akkus, daher ist bei der max. Spannung des Laders der Strom auch niedriger. Am besten du misst den Strom mit einem Multimeter. Die Zeit könnte dann entsprechend angepasst werden.
Für einen ersten Versuch ist dies evtl. ausreichend, ich würde dir natürlich trotzdem ein Netzteil mit Spannungs- und Stromregelung empfehlen.
Mit dem
ist es nicht so einfach. Da muss man meistens Versuche machen wenn die Legierungen nicht bekannt sind. Es ist im Modellbaubereich auch nicht alles 7075 wo es draufsteht. Guss geht wegen des zu hohen Si-Anteils (teilweise 10%) nicht.okay das funktioniert und das nicht
Thomas.
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Miss einfach alle 10min die Spannung die über deinem Bauteil abfällt und am besten auch den Strom.
Vermutlich hast du nicht 2 Messgeräte, aber versuche dir Probehalber eines zu besorgen.
Alternativ kannst du auch ein DVM bei ebay bestellen. Es gibt welche die brauchen keine externe Versorgungsspannung.
So wie dieses: www.dealextreme.com/details.dx/sku.36147
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benötigt man unbedingt ein Bleiblech als Kathode oder reicht auch ein Aluminiumblech als Kathode. Was der beiden Werkstoffe hat denn welchen Vorteil?
Dann noch eine Frage ist dieses Netzgerät geeignet:
cgi.ebay.de/Regelbares-Netzgerat-10V-2A-...&hash=item4aa44fe379
?
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Blei oder Alu ist egal. Alu sollte nicht zu lange in der Säure bleiben weil es sich zersetzt, also nach dem Anodisieren rausnehmen. Auch sollte es möglichst reines Alu sein.
Blei ist gegen Schwefelsäure in der eingesetzten Konzentration resistent.
Das Netzteil ist, wie beschrieben, eigentlich für den Kathodenschutz gedacht. Zum Eloxieren brauchst du keine so genaue Regelung, dafür könnte es etwas mehr Strom sein (bedenke: 1,5A / 100cm²). Der Preis des Gerätes ist meiner Meinung nach o.k.
Grüsse,
Thomas.
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Als absolute Obergrenze sind hierbei IMHO 2h anzusehen.
btw: Ein etwas grösseres Netzteil ist nie verkehrt, wer weiss schon wie gross das nächste Teil ist. Bei Kleinteilen kannst du dann auch mehrere zusammen anodisieren, ordentliche Aufhängung und Kontaktierung vorausgesetzt.
Thomas.
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regeln nur zwischen 1 2 und 3 A dann stell ich bei diesen einfach einen wert ein und Regel über das andere denn genauen fehlenden wert würde das so funkioniern?
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Probieren kannst du es, wenn du die aufgeführten Punkte beachtest. Vermutlich wäre es aber besser EIN ausreichend grosses Netzteil zu verwenden.
Thomas.
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- Christoph Drube
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Da gibt es nur eine Antwort: Es hängt davon ab, was man machen möchte
Meist steht in der Artikelbeschreibung schon genauer - wann der Zusatz eingesetzt werden sollte.
Möchte man harteloxieren, kann der Harteloxierzusatz sinnvoll sein. Benötigt man optimale Oberflächengüte (z.B. für Werkstücke, die im Salzwasserbereich eingesetzt werden), so sollte ein zweistufiges Sealing gewählt werden, was dann die Verwendung von Sealinglösung und Sealsalz erfordert.
Sollen die Farben länger (> 4 Wochen) gelagert werden, ist der Konservierungszusatz empfehlenswert.
Bei vielen Farbstoffen empfiehlt sich der Pufferzusatz für einen optimalen pH-Wert.
Der Schaumzusatz verhindert sehr zuverlässig das Austreten von Säuredämpfen und bindet Schmutz.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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empfehle laborschaltnetzteil der firma VOLTKRAFT
type VSP 2405 HE,zu bekommen bei CONRAD.
max output 40V/10A;spannung und strom stufenlos
einstellbar. habe es und bin zufrieden.
gruss
siggi
siegward corbach
Am Treutengraben 21
60488 Frankfurt/Main
telefon : 069.57 26 98
e-mail : siggi-corbach@arcor.de
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Chrischan wrote: Taugt dieses Netzteil etwas?
www.pollin.de/shop/dt/OTU4OTQ2OTk-/Strom..._DF_1730_SL_10A.html
Hallo, Chrischan!
Taugt absolut!
Wenn Du mit 10 A das Auslangen findest, ist das ein Gerät der ersten Wahl. In meiner Hexenküche steht ein baugleiches DF-3010, ich bin sehr zufrieden!
Gruß, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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Das von Dir ins Auge gefasste Netzgerät ist zwar nicht absolut ungeeignet, aber in zweierlei Hinsicht problematisch:
1)
2A reichen gerade mal für eine Fläche von 150 Quadratzentimetern bei Normalbedingungen. Das entspricht einer quadratischen Platte mit 8,5 cm Seitenlänge oder einem Würfel mit 5 cm Kantenlänge. Das ist sehr wenig!
2)
Je nach Säurekonzentration stellt sich eine Spannung von 14 - 18 Volt ein. 15V maximal könnte zu wenig sein.
Gruß, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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ich komme auch aus dem RC-Offroad-Bereich.
Da bastelt man sich ja auch bisweilen mal das eine oder andere Alu-Zeug zusammen.
Bin gestern auf Christophs Webseite gestoßen und ziemlich begeistert, dass man Dinge recht einfach selbst eloxieren kann.
Nun meine erste Frage.
Für das Akku-Ladegerät habe ich ein Schaltnetzteil SPS12A von Robbe. Ausgangsstrom ist max. 12A, Spannung 13,8V/DC, Leistung max. 160 Watt. Da kann man aber nix manuell regeln.
Wäre das Netzteil zum Eloxieren geeignet?
Viele Grüße, Berti
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Ich selbst würd's damit gar nicht erst probieren.
Der Strom muss konstantgehalten werden (1,5A/dm^2) und einstellbar sein, sonst entstehen "unvorhersehbare" Ergebnisse.
Und die Spannung ist mit 13,8V wohl auch zu gering (siehe Beitrag weiter oben).
Gruß, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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katerleo wrote: Der Strom muss konstantgehalten werden (1,5A/dm^2) und einstellbar sein,
... sprich, die ganzen "günstigen" Netzteile, wo man nur die Spannung einstellen kann, sind dann für diese Zwecke auch nicht zu gebrauchen, weil sich die Stromstärke nach der zu eloxierenden Fläche richtet und diese daher zwingend regelbar sein muss.
Wenn ich das richtig verstehe, bin ja totaler Elox-Noob
Viele Grüße, Berti
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