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Netzteil-Frage
Als totaler Eloxier-Anfaenger bin ich gerade dabei die Grundausstattung zusammenzuklauben......
Meine Frage an dieser Stelle; wuerde ein PWM-gesteuertes Computer-Netzteil bei kleinen Eloxierversuchen auch zu brauchbaren Ergebnissen fuehren?
Laengerfristig waere ein Netzteil angesagt, dass ein 80x30x30 CM grosses Becken 'versorgen' kann.....fuer Tipps und Bezugsquellen waere ich sehr dankbar.
Gruss Alex
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[url=] cgi.ebay.de/Labornetzteil-Labornetzgeraet-0-30-V-0-3-Ampe re_W0QQitemZ110080975441QQihZ001QQcategoryZ52199QQrdZ1QQcmdZViewItem#e bayphotohosting[/url]
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ich habe dasselbe Netzgerät, nur geht meins bis 5A. 99€ auch von ebay. Die Dinger werden von McVoice hergestellt und unter allen möglichen Namen verkauft. Das Netzteil ist stromgeregelt. Ich bin mit dem Teil sehr zufrieden, allerdings hatte ich ein recht großes Teil zu eloxieren, hab dafür anderthalb Stunden bei 5,2 A gebraucht. Dazu musste ich zwingend die ganze Zeit über das Netzgerät mit einem Ventilator kühlen, den Luftstrom direkt hinten auf den Kühlkörper gerichtet. Funktioniert super, und das Netzteil schaltet nicht mitten beim Eloxieren wegen Überhitzung ab.
Gruß Jan
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- Christoph Drube
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Wie Jan schon schrieb: das Netzteil sollte für Deine Zwecke ausreichend sein. Mit 3 Ampere kann man schon ein bißchen was machen - außerdem kann man die Zeitdauer ja zu Gunsten eines niedrigeren Stromes erhöhen.
Und ... man kann das Netzteil ja auch für andere Dinge einsetzen (z.B. zum Laden der Motorradbatterie usw.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Wenn ich das aus den anderen Forenbeitraegen richtig rausgelesen habe, ist es doch sogar von Vorteil das Bad laenger anzusetzen zugunsten niedrigeren Stroms. Waere in meinem Fall kein Problem, da das eloxieren waehrend anderer Arbeiten quasi nebenher geschieht. Staendig im Blickfeld. Die Flaeche liegt so in der Groessenordnung 20x40 cm. Ich hoffe da war ich nicht zu unpraezise, wenn ich Kleinteil geschrieben habe
Gruss Alex Rueland
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- Christoph Drube
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8 dm² sind natürlich für 3A eine Menge Holz. Dabei ist es dann sehr wichtig, dass das Säurebad so kalt wie möglich ist, um den Abtrag so weit wie möglich zu reduzieren.
Also am besten eine Nacht draußen stehen lassen
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic-Thingks
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Die ersten Probestuecke sind eloxiert (vielen Dank nochmal an Christoph Drube fuer die prompte Lieferung), und ich bin mit der Faerbung sehr zufrieden. Da ich mir aber nicht die Muehe gemacht habe das Bad herunterzukuehlen, ist die Schicht zwar schoen, aber doch recht weich. Kratzer mit Werkzeugstahl dringen schon bei leichtem Druck durch. Koennt ihr das bestaetigen, dass die Badtemperatur bei 23 Grad zu hoch gelegen hat, und es daran lag?!
Da ihr bisher so nachsichtig mit Anfaengern wart, hoffe ich, dass ihr nicht zu sehr den Kopf schuettelt.
Ich war einfach ungeduldig und wollte es probieren (keine Zeit fuer Eiswuerfel
Danke im voraus, Gruss Alex Rueland
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Kann mir hier jemand weiterhelfen?
Vielen Dank Alex
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- Christoph Drube
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Man muss nicht unbedingt 12 Volt erreichen
Die SPANNUNG ergibt sich immer aus dem eingestellten STROM. Es sollte nicht umgekehrt sein.
Vielleicht mal elektrotechnisch erklärt:
Das Ohmsche Gesetz besagt: U = R*I also Spannung = Widerstand mal Strom
Hält man nun den Strom konstant und der Schichtwiderstand steigt aufgrund der ansteigenden Schichtdicke an, so erhöht sich durch R*I die Spannung.
Hält man die Spannung konstant, so muss bei ansteigendem Widerstand der Strom absinken, damit die Gleichung erfüllt wird.
Es ist also unmöglich, bei gleichem Widerstand Strom UND Spannung beliebig festzulegen. Wenn man eine Größe verstellt, ändert sich zwangsläufig die andere.
Entscheidend für die Schichtbildung ist immer der STROM. Diesen sollte man konstant halten. Die Spannung folgt dann von selbst.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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kann ich daraus evt. folgern, dass das Werkstueck einfach zu gross war fuer mein Netzteil, oder liege ich wieder voll daneben? Grosses Werkstueck, grosser Widerstand? War ein Almg 99,5, 2mm Blech, 75x190 mm...
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hätte hier ein Netzteil mit hervorragenden Leistungen. Bei Interesse einfach Mailen; horst-heidi@freenet.de
Beste Grüße, Horst [url=http://www.drehen-und-mehr.de
] www.drehen-und-mehr.de
[/url]
Ps.: Meine 2 Zoll Justierlaser mit einem Durchmesser 50mm, höhe 100mm werden mit ca. 8 Volt und 1,5 Amp bei 60 Min. eloxiert. Schichtdicke ca. 19my
www.ett-online.de/html/2/artId/__53900/gid/__Online+Shop9040904 0109040102090/article.html
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- Heiko Wilde
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Ich bin gerade dabei mich in das Eloxieren einzuarbeiten, habe aber immer noch kein geeignettes Netzteil.
Nun ist meine Frage, ob ich ein 0-15V mit 0-20A leistendes Netzgerät zum Eloxieren nehmen kann,??
Oder sind die 15V nicht ausreichend?
Denn mit dem steigendem Wiederstand benötige ich ja auch mehr Volt, oder?
Ich hoffe das ihr mir mit eurer Erfahrung helfen könnt.
Bis dahin erstmal alles gute, macht weiter so wie bisher, das Forum ist echt gut!!!! Werde ich weiter empfelen.!!!
Heiko
www.kaya-motorsport.de
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- Heiko Wilde
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und hier noch ein kleiner Tip von mir, habe sehr günstige Labornetzgeräte im Netz entdeckt.
Netzgeräte
reinschauen lohnt sich, geht bis 60A
Heiko
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- Christoph Drube
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das Problem ist leider auch bei diesen Netzgeräten: nicht stromgeregelt.
15V Maximalspannung sind für allgemeine Anwendungen zu wenig. Bei verschiedenen Legierungen funktioniert es sicherlich, bei anderen nicht. Die Badspannung ist sehr stark von der Legierung abhängig, darüberhinaus von der Geometrie und Badzusammensetzung (Säurekonzentration). Insbesondere für harte Schichten benötigt man geringe Säurekonzentrationen (unter 10%) und entsprechend hohe Endspannungen.
20V sollten es eigentlich schon für 'normale' dekorative Zwecke sein, besser mehr!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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hier noch mal ein Link für alle die Power brauchen ( Netzteil 1-30 Volt, 0-30 Amp )
[url=http://www.ett-online.de/html/2/artId/__53906/gid/__Online+Shop90409040109040102090/article.html
] www.ett-online.de/html/2/artId/__53906/gid/__Online+Shop9040904 0109040102090/article.html
[/url]
Stromgeregelte Geräte sind sehr teuer, da ist es besser zu einem Eloxalbetrieb zu gehen. Diese eloxieren schon ab ca. 40,- Euro je nach größe und beschaffenheit .
Das günstigste Spannungs und Stromgeregelte Gerät welches ich gefunden habe liegt bei 400,-.
Dafür kann man schon ne Menge eloxieren lassen. Ich mach das bei Serienteile ab ca. 30 Stück auch.
Beste Grüße, Horst ( www.drehen-und-mehr.de )
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- Heiko Wilde
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das gerät hat alles was man so braucht.
Ich befürchte nur, dass es ein wenig Substanz hat.
Es wiegt ja nicht einmal 5Kg, und bei der Leistung, befürchte ich, dass es schon nach kurzer Zeit richtig heiß wird und entweder abschaltet oder gar durchknallt.
ich glaube das man Geräte so um die 10 bis 15 Kg braucht, um gute Quallität bei große Bauteile zu ereichen. Ich denke so an 1000 - 1500qcm, die sind ja schnell zusammen.
Ist nur meine Meinung.
mfg Heiko
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Diese Geräte sind mit Leistungstransistoren ausgerüstet, nicht mehr mit dicken Transformatoren, das macht die Geräte glücklicherweise nicht so schwer. Temperaturgesteuerte Lüfter sorgen dafür daß diese Geräte die hohen Leistungsdaten auch schadlos überstehen können. Hier noch mal ein Link zu einem anderen Gerät.
[url=http://www.maas-elektronik.com/index.php?dir=details&pid=2100&cat=R537&m_curr=R537&hcurr=
] www.maas-elektronik.com/index.php?dir=details&pid=2100&cat=R537 &m_curr=R537&hcurr=
[/url]
Beste Grüße, Horst
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- Heiko Wilde
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Ich danke dir für den Hinweiß. Ich wede es mal testen, wenn ich expandiere.
Habe mir jetzt aber erstmal mir ein Gerät bei Ebay geholt. Ist ein älteres Teil. (groß und schwer) 0-50V und 0-15A für 100 €
Ich werde euch über meine Ergebnisse berichten.
mfg Heiko
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