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Farbemenge bei Goldener Eloxalschicht

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08 Apr 2008 11:30 #1 by Slashnick
Hallo zusammen,

ja wieder ein Neuling... :)

Ich habe ein Problem bei der dosierung der Eloxalfarbe.
Es gibt nur einen versuch!
ich habe folgendes teil gebaut.
es hat eine Oberfläche von 501cm² und nachdem ich dieses misslungene Aluteil gesehen haben, welches komplett zerfressen war, möchte ich mich vergewissern das cih alles richtig mache.

laut HowTo Eloxieren habe ich bei 501cm² einen strom von 7,5A bei einer Stunde Badezeit. da nehme ich dann bei 5A 1:30std als Zeitspanne
wobei ich allerdings ein RIESENBAD brauche, da sonst das bad zu heiß wird oder ?

Wieviel Eloxalfarbe muss ich bestellen ?

um eine Antwort wäre ich dankbar :)

grüße Björn

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08 Apr 2008 18:31 #2 by Christoph Drube
Hallo Björn,

Zuerst einmal: wenn es nur einen Versuch gibt, dann würde ich auf jeden Fall vorher ein paar Probestücke (am besten derselben Legierung) komplett eloxieren und in Gold färben. Wenn das funktioniert, kann man sich dann an 'wichtige' Stücke wagen.

Wegen des zerfressenen Blechs: nicht in Panik ausbrechen - der Strom bei diesem Teil war um den Faktor 40 (!) zu hoch. Wenn man sich halbwegs an die empfohlenen Ströme hält, gibt es auf keinen Fall Lochfraß oder Ähnliches! Nicht gelungene Eloxierungen lassen sich auch unter nur sehr geringem Materialverlust abbeizen, so dass man fast immer mehrere Versuche hat (was aber nur selten nötig ist).

5A ist keine hohe Stromstärke und die Leistung, die im Bad umgesetzt wird, ist beherrschbar. Ich würde das Bad vorher auf unter 10°C runterkühlen, dann kann es sich etwas aufheizen, ohne dass die Temperatur kritisch wird. Eventuell kann man den Säurebehälter noch in einen zweiten mit Eiswasser etc. geben.

Ich kenne die genaue Größe des Werkstücks nicht, aber ein 5-Liter-Bad sollte da ausreichend sein.

Zum Gold: Gold zieht sehr schnell auf - das geht innerhalb einer Minute. Ich würde bei wenig Temperatur (30°C) mit 3-4g pro Liter färben. Dabei kann man das Werkstück ruhig zwischendurch rausholen und prüfen, ob die gewünschte Farbsättigung schon erreicht ist. bei Gold würde ich das ruhig alle fünf Sekunden tun (oder eben Probeteile färben und deren Verweildauer per Stoppuhr messen).
Mit 20-30g sollte man also hinkommen.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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09 Apr 2008 08:39 #3 by Slashnick
Erstmal vielen dank! fals noch fragen auftauchen sollten schreib ich sie wieder ins forum :)

viele Grüße Björn

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10 Apr 2008 08:29 #4 by jotilu
Ne kurze frage an Christoph und zwar zu der Farbe Gold
Du sagst in dem Beitrag davor das 3-4g/l zum Ansatz von der Goldfarbe genügen, auf der Tüte steht 10-30g/l welche werte sind jetzt Optimal?
Hab jetzt mit 10g/l Angesetzt, und die Farbe wurde erst nach ca.5min angenommen, lag ich vielleicht mit dem Strom oder der Legierung nicht richtig?...muss ich eigentlich auch die Fläche von der Halterung der Teile (Titan) mitberechnen?

Gruß
Rudolf

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10 Apr 2008 09:03 #5 by Slashnick
3-4g meinte er bei der farbe Gold, da diese je schnell auf das Werkstück zieht. hingegen andere Farben weniger schnell sind. Die Aufkleber auf der Tüte sind garantiert einheitlich und es wurde nur die Farbe geändert, zudem kommt noch das man lieber etwas mehr nehmen soll um sicher zu sein das es genug farbe ist.

also also nimm einfach 5g und es sollte nichts schief gehen :)

grüße Björn

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10 Apr 2008 11:47 #6 by StefanMe
Nein die Angaben sind nicht gleich. Es steht wirklich bei Gold 10g drauf. bei den anderen Weniger!

Würde mich auch interessieren was jetzt besser is...

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14 Apr 2008 22:00 #7 by Christoph Drube
Hallo!

Ja, die Angabe 10-30g stand mal irgendwo in den Datenblättern, lässt sich aber auch meiner Meinung nach nicht halten. 10g sind wirklich vollkommen ausreichend, meist reicht deutlich weniger.
Das ist auf der neuen Etikettencharge auch schon geändert :-)

Trotzdem nochmal Danke für den Hinweis!

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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