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Der erste Versuch
Da ich auch bald vorhabe Teile zu eloxieren habe ich hier mal ein Paar fragen:
1. Ich habe ein Netzteil das ich regeln kann zwischen 0-30 Volt und 0-3 A. Reicht das? und was bringt eine Spannungs/stromstärken erhöhung?
2. Ich habe den Farbton Rot für meine Eloxierversuche ausgewählt. Soll/Muss ich die Farbe in destiliertem Wasser anrühren? Den PH Wert messe ich bei 20° Wassertemepratur und stelle den auf 5-6 ein. Entweder mit Essigsäure oder Ätznatron heben bzw. senken richtig?...
3. Wie behandele ich die Oberfläche richtig vor?
Zu eloxieren sind 4 Fußrasten von meiner Aprilia RS. ich habe die mit Quartzsand gestrahlt.
4. Soll/Muss ich die jetzt noch polieren? wie ist das mit dem 'Abbeitzen' gemeint? soll ich die Fußraste so wie sie jetzt ist durch Ätznatron und Salpetersäure ziehen?
wäre toll wenn mir eienr weiterhelfen könnte.
mfg
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- Christoph Drube
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1. Ja, das Netzteil ist für den angesprochenen Zweck ausreichend. Höhere Spannungen sind üblicherweise nicht nötig. Mehr Strom ist natürlich immer gut - aber das erfordert auch entsprechende Kühlung.
2. Ja, alles richtig
3. Das kommt auf den gewünschten Effekt an. Man kann satinieren, bürsten, polieren. Wichtig ist, dass die Oberfläche nachher chemisch sauber ist - also gründlich reinigen (Natronlauge geht z.B. - optimal ist unser Reinigungsmittel).
4. Beim Strahlen muss man aufpassen, dass man nur Strahlgut verwendet, das vorher nicht für Eisen benutzt wurde! Am besten neues Strahlmittel verwenden.
Das Abbeizen bezieht sich auf alte Eloxalschichten, die man ebenfalls mit einer Beize aus Natronlauge abziehen kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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kostet ja im prinzip nur zeit.
aber vergiss bitte nicht die bilder des ergebnisses zu posten.
ich könnte mir vorstellen das die rasten aus einer ungeeigneten legierung bestehen.
ich werde die tage mal versuchen motorradbrems und kupplungshebel zu eloxieren...sind halt gußteile wie die fußrasten auch.
versuch macht klug.
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Ich werde auch Versuchen Bremshebel und Schaltstange zu eloxieren.
schade wenn es nicht gehen würde
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mfg
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Generell kommen zur Aufhängung der zu eloxierenden Teile nur Aluminiumdraht bzw Titandraht in frage.
Die Aluminiumdrähte würden dabei an ihren Oberflächen einfach mit eloxiert werden wodurch man beim erneuten Verwenden der Drähte für weitere Eloxierversuche die Eloxidschicht entfernen müsste (Schleifen oder Beizen) damit diese wieder elektrischen Kontakt zu den Bauteilen haben können.
Titan ist der eleganteste Werkstoff für die Aufhängung da dieser nicht von der Säure angegriffen wird und auch soweit ich weiß keine isolierende Oxidschicht bildet. Dadurch ist dieser ohne Probleme sehr sehr oft verwendbar.
mfG Oli
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hab heute mal mein Netzteil ausprobiert udn hab was komisches herausgefunden bzw. ist das Normal?
Wenn ich das NT so einstelle das die Stromstärke kosntant sein soll ändert sich die Spannung nach oben bzw. unten. Ist das schlimm für den Eloxiervorgang?
Ich meine normal sit ja 12 Volt, aber wenn das anstelle von 12 Volt jetzt auf einmal 14 oder nur 8 Volt sind...
was passiert da?
mfg
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- Christoph Drube
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Das ist vollkommen normal und genau so auch gewollt
Spannung ist immer gleich Widerstand mal Strom: U = R*I
Wenn der Widerstand (R) ansteigt bzw. fällt und das Netzteil den Strom (I) konstant halten will, muss sich die Spannung (U) ändern, damit die Gleichung erfüllt ist.
Beispiel:
I = 1 Ampere, Badwiderstand = 10 Ohm
Daraus ergibt sich die anfängliche Badspannung zu U = 1A * 10 Ohm = 10 Volt.
Ändert sich nun der Badwiderstand auf z.B. das Doppelte und das Netzteil möchte weiterhin auf 1 Ampere regeln, so gilt:
U = 1A * 20 Ohm .... also U = 20V
Das Netzteil muss also die Spannung verdoppeln, um auszuregeln.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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mein nächstes probelm:
ich hab vorhin mein Aluminium in die Natronlauge getunkt. Das ganze gab natürlich eine heftige Reaktion. Nach udn nach wurde meine Natronlauge dunkler und dunkler. Nach ca. 2-3 Minuten hohlte ich mein ALustück da wieder raus und hielt es unter fließendes Wasser.
Jedoch hängt da jetzt schwarzer, dunkler Dreck drauf der sich nur schwer bis garnicht entfernen lässt.
Was kann ich tun bzw. was ist das?
mfg
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hab meien Fußraste mal in die Schwefelsäure gemacht und eloxiert. Vor dem eloxieren war die schön silberfarben, doch nach dem eloxieren ist sie schwarz....
Was ist das? Kann ich die Fußraste jetzt trotzdme noch Tiefschwarz färben?
mfg
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- Christoph Drube
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Das ist bei entsprechenden Legierungsbestandteilen (z.B. Cu) durchaus normal. Wenn die Eloxalschicht vorhanden ist, lassen sich solche Teile aber gut schwarz färben.
Das hängt - wie könnte es auch anders sein
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Echt Klasse. Montag überwiesen, Dienstag Versandbestätigung, Mittwoch (heute) kams an.
vielen dank.
Wenn ich noc hfragen habe meld ich mich wieder
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von 4 Stück hatten nur 2 richtigen Kontakt, also nur 2 wurden eloxiert.
So, die 2 hab ich nach ca 90 min Säurebad kurz unter fließendem Wasser abgewaschen und dann ins genau 58°C warme Farbbad getan. jedoch hat keine der 2 Fußrasten die Farbe angenommen. Wieso das?
mfg
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Auf Gussstücken lassen sich infolge des weniger homogenen Gefüges nicht so
gleichmäßig ausgebildete Oxidschichten erzielen wie auf Walz- und Knethalbzeugen
(Bleche, Profile usw.). Gussstücke sollten eine möglichst dichte und glatte
Oberfläche haben, die frei von Lunkern, Poren und Rissen ist, sowie ein möglichst
gleichmäßiges, feinkörniges Gefüge. Kokillenguss eignet sich deshalb besser für die
anodische Oxidation als Sandguss.
Die üblichen Gusslegierungen mit einem Silizium-Anteil von 10-12 % werden beim
Anodisieren fleckig grau bis schwarz. Oft läßt sich nur durch ein nachträgliches
Einfärben in Schwarz ein zufriedenstellendes Aussehen erreichen.
Es stehen heute Druckgusslegierungen (Si-freie AIMg-Legierungen) zur Verfügung,
die sich fleckenfrei anodisieren und färben lassen.
Die sonstigen Gusslegierungen eignen sich nur für anodische Oxidation und
Färbung ohne dekorative Ansprüche.
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Diese Antwort ist mir oben aufgefallen! Warum ist das so und was pasiert wenn es schon für andere Materialien verwendet wurde?
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- Christoph Drube
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Bei Strahlgut, das für Eisen verwendet wurde, sind nicht unerhebliche Mengen an Eisenstaub vorhanden. Verwendet man dieses danach auf Aluminium, drücken sich die Eisenpartikel in die weiche Aluminiumoberfläche und verursachen erhebliche Probleme während der Schichtbildung.
Eisen ist selbst in geringer Konzentration ein zuverlässiger 'Schichtzerstörer'.
Für Aluminium sollte sowieso ein weiches Strahlgut verwendet werden - z.B. Glasperlen. Diese verdichten die Oberfläche sogar etwas, während Schlacke oder Karborunt diese zerfurchen.
Mit freundlichem Gruß,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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