Hallo nochmal
Zu 1:
Wie man die Oberfläche glättet, ist zweitrangig. Je glatter die Oberfläche vorher ist, desto glatter ist natürlich auch das Ergebnis. Eine Politur hilft da schon.
Zu 2:
Wie ich es anhand unserer Farbproben einschätze, ist das normale Rot das geeignete. Feuerrot ist viel zu 'violettlastig' für Kupfer. Ist aber nur meine subjektive Einschätzung - eingestellt haben wir den Ton 'Kupfer' noch nicht. Wäre vielleicht eine Idee für einen neuen Mehrkomponentenfarbstoff für unseren Shop
Zu 3:
Salpetersäure ist schon gut für die Schichtbildung (bzw. danach), aber sie ist nicht zwingend. Ich würde es durchaus mal ohne versuchen, am besten mit einem Reststück.
Zu 5:
Ich tendiere eher zu Aluminium - vorausgesetzt, man nimmt die Bleche nach Benutzung aus dem Bad und spült diese ab - sonst löst sich das Aluminium mit der Zeit auf.
Blei lässt sich gut biegen, löst sich nicht, leitet aber den Strom nicht so gut und ist nicht wirklich umweltfreundlich.
Nehmen Sie einfach , wovon Sie (mehr) da haben
Zu 6:
Die Pasten müssen Sie sich wie die normalen Farben vorstellen, nur dass diese auf organischen Lösungsmitteln beruhen, also nicht wasserlöslich sind. Die Pasten verwendet man zur Färbung, indem man diese auf die
nicht verdichtete Eloxalschicht aufträgt (z.B. per Pinsel oder Siebdruck, Airbrushing) und trocknen lässt. Dabei zieht der Farbstoff in die Poren auf und der getrocknete Lack verhindert nachher im Tauchfarbbad, dass nochmal gefärbt wird. Nach der Versiegelung kann man oberflächlich vorhandene Lackreste einfach mit Verdünner entfernen und erhält dann eine echte zweifarbige Eloxierung.
Zu 7:
Da muss man auf die Grenztemperaturen achten. Über längere Zeit sollten die Farben nicht über 150°C erhitzt werden. Nur Gold lässt sich prinzipiell bis zum Schmelzen des Aluminiums erhitzen.
Einen schönen Abend noch
Mit freundlcihem Gruß,
Christoph Drube
Electronic Thingks