Hallo!
ich habe bisher kein indikatorpapier gefunden was diesen bereich abdeckt. hat da jemand eine idee wo ich noch mal schauen könnte?
Am besten mal nach 'Pehanon' von Macherey-Nagel suchen. Das gibt es in verschiedenen pH-Bereichen (auch sehr fein abgestimmt: z.B.pH 5.2 - 6.

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Ein weiterer Vorteil ist, dass zusätzlich eine Vergleichsskala aufgedruckt ist, so dass auch gefärbte Flüssigkeiten getestet werden können.
2. beim titandraht für die aufhängung im säurebecken ist eine möglichst hohe reinheit vorteilhaft. ich habe gesehen das es titan schweissdraht gibt, der hat aber meist nicht den reinheitsgrad. ist es auch möglich so einen draht zu nehmen?
Es kommt darauf an. Generell sind Legierungen mit Vorsicht zu geniessen, insbesondere wenn viel Eisen enthalten ist, da dieses mit der Zeit in Lösung gehen und das Bad zerstören kann. Das 'hinterhältige' ist, dass das schleichend passieren kann, man sich das Bad also über Wochen und Monate verdirbt. In der Industrie macht man da keine Experiente: man nimmt grundsätzlich nur Reintitan.
Also: es kann gutgehen, muss es aber nicht und die daraus resultierenden Fehler sind vielfältig und schwer einzugrenzen.
3. mir ist jetzt aufgefallen, dass ich in einigen farben, die schon eine zeit lang angerührt sind, also schätzungsweise so 2 monate, sich eine schleimschicht gebildet hat. das sieht so aus als ob da jemand ich schreibs mal so.....'reingerotzt' hätte.
Das hört sich nach Algen- oder Schimmelbefall an. Nach dem Färben ist es immer gut, das Farbbad nochmal zum Kochen zu bringen und dann gut zu verschließen. Das tötet Bakterien etc. ganz gut ab.
Optimal in der Langzeitwirkung ist natürlich unser Konservierungszusatz, der in geringster Dosierung genau dieses über Jahre verhindert.
Ich würde als Erste-Hilfe-Maßnahme die Bäder jetzt gut filtern (engporiger Papierfilter) und dann zum Kochen bringen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks