Hallo zusammen.
Ich möchte euch gerne heute meine Eloxieranlage vorstellen. In Ermangelung eines passenden Netzteils habe ich es mir selbst gebaut. Es besteht aus einem Ringkerntrafo, einer Einschaltstrombegrenzung, Gleichrichter, 45000er Elko, Schaltnetzregler bis 70 Volt. Das fertige Netzteil hat dann 55 Volt bei 25 Ampere, das müßte für das erste genügen.
Dann habe ich mir eine luftdicht verschließbare Plastikwanne genommen und eine kleine Halterung für die Teile gemacht. Ich kann darin die verschiedensten Teile spannen, die Klammern bestehen aus 2.5 mm Titandraht.
Der erste Versuch ging dann prompt schief, da ich mich gewaltig in der Amperezahl verrechnet hatte und statt der benötigten 1,9 Ampere doch glatte 6 Ampere bei 60 Minuten absolviert habe. Die Folge war, dass die Teile matt waren und die Farbe teilweise wieder abzuwischen war. Ich denke, dass mit der richtigen Stromstärke das Ergebnis passen wird. Ich schreibs hier rein wenn ich es weiß.
Ach ja, dann noch eine Frage: Wenn ich die Beiträge hier richtig deute, dann kann ich ja das eloxierte Teil in Natronlauge von der Farbe befreien, das geht auch sehr gut. Geht jetzt die eloxierte (harte Schicht) von dem Teil durch die Natronlauge auch weg? Dann könnte man ja nach dem Ablaugen direkt wieder neu mit dem Eloxiervorgang beginnen. Allerdings beißt sich diese Theorie deutlich zu dem ebenfall mehrfach beschriebenen Aufwand des Entfernens der Schicht durch Schleifen und sonstige mechanische Bearbeitung.
Gruß, Dietmar