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Optimale Befestigung des Werkstücks

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11 Nov 2009 17:31 #1 by Horstelin
Hallo!

Ich bin gerade am überlegen wie ich teile, die Bald für eine LED Taschenlampe gefräst werden, eloxieren kann. Und zwar geht es mit vor allem um die Befestigung des Werkstücks. Ich hatte mir erst überlegt den Draht um 2 Alustiften zu wickeln die ich beim Fräsen einfach stehen lasse (siehe jeweils in den Ecken) allerdings habe ich hier im Forum gelesen dass der Draht sehr schwer zu biegen sei bzw leicht breche. Das will ich mir nicht bei jedem Teil antun ;) Andre Idee wäre im Loch, wobei die untere Hälfte hier M3 Gewinde hat die vermutlich die Leitfähigkeit beeinflussen. Habt ihr noch Vorschläge?

MfG Urs

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11 Nov 2009 17:45 #2 by Horstelin
Achso: Das Teil hat eine Oberfläche von 103 cm² also müsste das ganze doch mit 3A 35 Minuten lang Anodisiert werden oder?

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11 Nov 2009 18:13 #3 by Christoph Drube
Hallo!

Die Idee mit dem Stehenlassen von Befestigungsstiften ist durchaus gut. Eventuell könnte man eine entsprechende Öse stehenlassen, die nur durch einen dünnen Steg mit dem Deckel verbunden ist. Dort könnte man durchbohren und den Titandraht klemmen.

Zum Biegen des Drahtes: natürlich bricht auch Titandraht irgendwann, wenn man entsprechend oft und massiv verbiegt. Wenn man aber ein 'V' zur Klemmung in der Art biegt, dass man das Drahtende zweimal um einen kleinen Dorn wickelt, entsteht eine Art Feder, die auch hunderte von Klemmungen problemlos aushält.
Der Draht ist auch nicht sonderlich schwer zu biegen. Idealerweise biegt man ihn aber sowieso nur ein einziges Mal, um eine federnde Klemme wie z.B. oben beschrieben herzustellen.

Zum Strom: nicht zuviel Strom verwenden - insbesondere bei ersten Tests. Zuerst bitte immer an unsere Vorgabe von 1,5A/dm² für eine Stunde halten. Das erspart viel Frust ;-)

Wenn das perfekt funktioniert, kann man Schritt für Schritt die Anodisierzeit verringern.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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11 Nov 2009 18:57 #4 by Horstelin
Ich denke ich werde versuchen die Stifte einfach zusammen zu biegen währen der Titandraht schon dazwischen steckt, dann erspare ich mir kompliziertes Bohren :D Hier im Forum stehen wirklich eine menge interessanter Sachen, eigentlich trifft es sich sehr gut dass wir gerade Redoxreaktionen und Halbzellen im Chemie LK machen ;)

Was ich noch nicht verstehe: Das Sealing kann man ja einmal mit der Sealingsalzlösung oder kochendem Aqua dest. machen. Wieso geht beides?

UND: Ist es richtig davon auszugehen dass das NaOH im Starterset nur dazu gebraucht wird um missglückte Eleoxalversuche zu wiederholen? Denn zur Reinigung des Alus ist ja ein extra Zusatz dabei.

MfG Urs

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11 Nov 2009 20:44 #5 by Christoph Drube
Hallo!

Was ich noch nicht verstehe: Das Sealing kann man ja einmal mit der Sealingsalzlösung oder kochendem Aqua dest. machen. Wieso geht beides?

Das Sealing nur mit Wasser ist die einfachste, aber auch schlechteste Methode, da viele Dinge (pH-Wert, chemische Anker, Belagverhinderer usw.) die Versiegelung deutlich verbessern. Deswegen verwendet man praktisch immer entsprechende Zusätze wie z.B. das Sealsalz oder die Sealinglösung. In der TM-2 im Downloadbereich ist Näheres zu den verschiedenen Versiegelungsarten zu lesen.

UND: Ist es richtig davon auszugehen dass das NaOH im Starterset nur dazu gebraucht wird um missglückte Eloxalversuche zu wiederholen? Denn zur Reinigung des Alus ist ja ein extra Zusatz dabei.

Ja, so ist es. Die Beize aus Ätznatron dient nur dazu, missglückte oder auch alte, unansehnliche Schichten zu entfernen - oder eine Satinierung der Oberfläche zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks

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