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blasen an anode und kathode
- chillkroete
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habe am blech und werkstück blasenentwicklung. das eloxieren hat aber sonst top geklappt. sind auch keine löcher oder so im alu entstanden.
habe batteriesäure 1:1 mit dest wasser gemischt.
strom waren ca. 12v bei 1 A
danke für die hilfe
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- Christoph Drube
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Sehr gut - dann ist alles so abgelaufen, wie es sollte
Gasbildung ist während der Schichtbildung sowohl an Kathode als auch Anode normal. Sie sollte an der Anode - also am Werkstück - aber deutlich geringer sein.
Eine starke Gasentwicklung deutet fast immer auf einen viel zu hohen Strom hin, so dass der massiv entstehende Sauerstoff nicht mehr in der Schicht gebunden werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- chillkroete
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danke erstmal für die info.
habe noch weitere fragen
1. frage
baue mir grade ein regelbares netzteil, suche aber noch einen geeigneten trafo.
wieviel volt sollte der trafo mindestens ausspucken ? bei einem kleinen cb-funk netzteil habe ich bei 13,8 volt grade mal 700mA durchbekommen.
2. frage:
ist es notwending dass die teile zum schluss in wasser kochen oder ist zb auch ein brennen im brennofen möglich.
oder reicht es vllt auch wenn die teile dauerhaft heißem wasserdampf ausgesetzt sind.
das wäre grade bei großen teilen interessant, wenn man keinen passenden kochtopf zur verfügung hat.
ein bekannter hat sich einen brennofen für seine pulverbeschichtungen selbstgebaut, welchen ich u.u. auch nutzen könnte
danke für die infos.
gruß
sebastian
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baue mir grade ein regelbares netzteil, suche aber noch einen geeigneten trafo.
wieviel volt sollte der trafo mindestens ausspucken ? bei einem kleinen cb-funk netzteil habe ich bei 13,8 volt grade mal 700mA durchbekommen.
Du solltest das Pferd von hinten aufzäumen, weil der Strom die Ausgangsgröße ist. Du brauchst pro dm² Fläche 1,5 A. Aus der Oberfläche der zu eloxierenden Teile ergibt sich dann der Strom, den Dein Trafo liefern können muß. Die Spannung stellt sich - abhängig vom Widerstand des Elektrolyten (der Schwefelsäure) - automatisch ein. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Konzentration der Säure, Temperatur, Kontaktierung, etc.
Meine persönliche Erfahrung: Schwefelsäure mit Dichte 1,1 (ca. 15% Konzentration, 10-20°C Badtemperatur, Bleikathode 300 cm², Kontaktierung mit Titanstäben ab 3mm: Spannung stellt sich etwa zwischen 15 und 22 V ein.
ist es notwending dass die teile zum schluss in wasser kochen oder ist zb auch ein brennen im brennofen möglich.
oder reicht es vllt auch wenn die teile dauerhaft heißem wasserdampf ausgesetzt sind.
das wäre grade bei großen teilen interessant, wenn man keinen passenden kochtopf zur verfügung hat.
Wasser ist beim Sealen deswegen unverzichtbar, weil ein Hydrat an der Oberfläche der Schicht gebildet werden muß. In welcher Form das Wasser vorliegt, flüssig oder als Dampf, ist dagegen recht egal, wenn nur während der gesamten Sealdauer die Temperatur mindestens 96°C beträgt. Trocken im Brennofen ist also keine Möglichkeit.
Für größere Teile böte sich eventuell ein Dampfgarer aus dem Küchenbereich an.
Grüße, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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- Christoph Drube
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Chrischan wrote: wie sieht es eigentlich mit schnellkochtöpfen aus? kann man durch den leicht höheren druck eine schneller verdichtung erzielen?
Da die Verdichtung in einem flüssigen Medium abläuft, erhöht die Druckerhöhung (leider) nicht die Geschwindigkeit der Versiegelung. Die ist praktisch nur von der Temperatur abhängig.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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