Ah, ok, ich sehe, das Thema ist nicht ganz neu. Wobei eine richtige Problemlösung auch nicht gefunden werden konnte. Was ich aus den anderen Beiträgen entnommen habe, sind Temperaturunterschiede im Bereich der Kanten möglicherweise verantwortlich für eine ungleichmäßige Schicht-/Porenausbildung->Farbaufnahme.
Was dem allerdings entgegen spricht, ist die scharfe Abgrenzung der fleckigen Bereiche . So eine diskontinuierliche Temperaturverteilung gibt es nicht.
Auch kann man mit einer deutlich zu geringen Stromdichte sehr gute, nicht fleckige, Ergebnisse erzielen. Anbei ein Bild eines schwarz eloxierten Rohrs(40x80x2 mm), welches mit 0.375 A/dm² 4h lang eloxiert wurde. Randbedingungen waren wie bei den obigen Teilen, wobei die Badumwälzung eher bescheiden und die Kathode recht nah(~3cm) am Werkstück war. Also beste Voraussetzungen für ein schlechtes Ergebnis

Dennoch ist das Ergebnis makellos. Selbst innen ist die Schichtausbildung und Färbung ohne Flecken, Fehlstellen oder sonstige Auffälligkeiten.Die Eloxalschicht unterscheidet sich optisch,haptisch und mechanisch nicht von Werkstücken, welche mit 1.5 A/dm² eloxiert wurden.
Ich lese auch immer wieder vom Gleichgewicht von Schichtbildung und -lösung. Nach welcher Zeit ist denn unter Normalbedingungen dieses Gleichgewicht erreicht? D.h. die Eloxalschicht wächst nicht weiter.
Bzw. wie äußert sich das?
Da dann kein Sauerstoff mehr an der Anode umgesetzt wird(mit Al), müßte die ganze Reaktion zum Erliegen kommen(Badwiderstand steigt extrem an) oder an der Anode wird der Sauerstoff gasförmig freigesetzt.