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Gastro Behälter verwendbar
Ich würde gerne diese GN Behälter als Eloxierbecken nehmen. Gibt es da Probleme oder Erfahrungen?
Mfg Jens
Frohe Ostern.
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Gastronormbehälter sind gut geeignet für alle Anwendungen beim Eloxieren. Der Vorteil als Eloxierwanne besteht darin, dass Du eine Rundum-Kathode mit sehr gleichmäßiger Feldverteilung hast. Der Nachteil ist, dass Du entweder die Säure nach Gebrauch sofort ablassen oder für permanente negative Vorspannung des Behälters sorgen musst. Das deshalb, weil auch aus V4A, auf lange Sicht gesehen, schädliche Schwermetallionen in Lösung gehen.
Zum Reinigen, Färben und Sealen sind GN-Behälter jedenfalls ideal geeignet!
liebe Grüße, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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danke für die Rückmeldung.
Ich wollte eh Stutzen im Boden einschweißen um die Flüssigkeiten schnell und einfach ablassen zu können.
Was meinst Du denn mit Rundum-Kathode?
Ich wollte an allen 4 Seiten einfach eine dünne Bleiplatte einhängen. Macht es Sinn, auch eine Platte am Boden zu montieren?
Mfg Jens
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Statt mit Bleiplatten Platz zu vergeuden, schließ doch den Minuspol direkt an den GN-Behälter an; damit hast Du die Rundumkathode!
liebe Grüße, Rudi
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katerleo wrote: Hallo, Jens!
Statt mit Bleiplatten Platz zu vergeuden, schließ doch den Minuspol direkt an den GN-Behälter an; damit hast Du die Rundumkathode!
liebe Grüße, Rudi
jetzt bin ich etwas verwirrt. Edelstahl als Kathodenmaterial?? geht das denn? In allen Anleitungen finde ich immer nur Blei,Alu oder Titan als Kathodenmaterial.
Mfg Jens
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Blei, Aluminium oder Titan sind dann die Wahl der Stunde, wenn es um Materialien für Kathoden in (nichtleitenden) Glas- oder Kunststoffbehältern geht, denn irgendwie muss ja ein Stromfluss zustande kommen. Kann der Stromfluss bereits über den (leitenden) Metallbehälter realisiert werden, sind zusätzliche Kathoden überflüssig! Also Minuspol an den Behälter, und fertig ist der geschlossene Stromkreis.
Zu beachten ist aber, dass GN-Behälter aus Schwermetallen bestehen. Die sind für die Reinheit des Eloxalbades dann (nur dann) nicht schädlich, wenn sie Im elektrischen System des Eloxalbades negatives Potential aufweisen, also den Minuspol darstellen (an den Minuspol der angelegten Spannung angeschlossen sind). Diese Unschädlichkeit besteht aber nur während des Eloxierens. Daher die in meinem ersten Beitrag geforderte Entleerung des Behälters nach dem Eloxieren.
liebe Grüße, Rudi
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Wenn Du sicher bist, richtig gemessen zu haben, miss nochmal!
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Die Ergebnisse sind perfekt.
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ich bin neu beim Eloxieren und habe gerade mit dem Starterset mein erstes Testmuster (2 Alureststücke AW5083) eloxiert. Ergebnis ist zu 99% perfekt und der Prozess in Summe hat super funktioniert.
Was mir aber aufgefallen ist und mich etwas beunruhigt, ist die schwarz/grau Verfärbung meines Gastrobehälters, welchen ich als Eloxierbad/Kathode genutzt habe. Wie auf den Bildern zu sehen, bilden sich nach 3min schon die ersten schwarzen Flecken an der Kathode und nach 45min ist das ganze Bad überzogen. Danach habe ich das Bad sofort in einen Kunststoffbehälter umgefüllt (siehe Bildhintergrund) und die Säure ist nun eingegraut, trotz Filterung mit einem Kaffeefilter. Im Gastrobehälter bleibt ein schwarzer Belag, der sich aber wegwischen lässt.
Frage: Ist dies normal? Muss ich die Säure jetzt erneuern oder kann man Sie reinigen?
Grundsätzlich fand ich die Idee aus diesem Thread interessant den Gastrobehälter zu nutzen. Ich eloxiere nur Hobbyteile unterschiedlichster Größe, dies nur gelegentlich und baue jedes mal die Anlage auf/ab. Ansonsten sind die Flüssigkeiten in Kunststoff Kanistern gelagert.
Bilder:
bad -> Eloxierbad direkt nach 45min
eloxieren -> ca.5min im Prozess
behälter -> nach Umfüllen des Bades in Kunststoffkanister (die Kanister mit der nun grauen Flüssigkeit sieht man im Hintergrund)
Vielen Dank für Tips
Gruß
Matthias
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hier noch ein kleiner Nachtrag. Nachdem ich heute den Behälter Reinigen wollte, habe ich erneut gestaunt. Gestern Nachmittag direkt nach dem Umfüllen des Bades, war der Behälter schwarz und dies lies sich auch leicht abwischen siehe Wischprobe. Heute morgen hingegen war der Behälter eher bunt bis Kupferfarben und der Belag geht ohne mechanische Werkzeuge nicht mehr weg ;( Da haben sich wohl Metalle abgelagert .... Kann das jemand chemisch erklären? Die Titanschrauben haben ebenfalls dies Färbung siehe Foto.
Daher stellt sich mir um so mehr die Frage, ob ich die Säure in dem Zustand weiterverwenden kann ....
Dank
Matthias
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- Christoph Drube
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ich würde aus unserer Erfahrung heraus keine Edelstahlbehälter für das Anodisierbad verwenden. Diese sind nicht langzeitstabil und je nach Legierungszusammensetzung entstehen sehr schnell lokale Elemente, die zur Schwermetallkontamination und damit zur baldigen Zerstörung des Bades führen.
Übriegns wurden früher mit Blei ausgeschlagense Stahlbehälter genommen - mittlerweile nur noch Kunststoff (PVC) mit entsprechenden Kathodenblechen.
Für alle anderen Bäder sind die üblichen Edelstahlbehälter hingegen sehr gut geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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Danke für die Antwort. Ich werde auf Kunststoff und Bleikathoden umsteigen habe aber noch die Frage zum Säurebad.
Was bedeutet "Schwermetallkontamination und damit zur baldigen Zerstörung des Bades" und was folgt daraus. Meine Bad ist jetzt wie gesagt leicht angegraut und sicherlich leicht kontaminiert.
Wie äussert sich ein zu stark kontaminiertes Bad?
Wann muss ich die Säure austauschen?
Gibt es andere Reinigungsmöglichkeiten?
Danke
Gruß Matthias
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- Christoph Drube
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das bedeutet, dass sich oberflächlich sog. lokale Elemente bilden, die dann für eine Abgabe von Ionen der Legierungsbestandteile (hauptsächlich Eisen, Chrom, Nickel) sorgen. Diese Schwermetalle "vergiften" wortwörtlich Anodisierbäder, weil sie schon in kleinsten Mengen zuverlässig die Schichtbildung behindern. Daher raten wir auch von (Edel-)Stahlgestellen - auch oberhalb(!) der Badeoberfläche ab. Die Gefahr, dass Späne und Abrieb ins Bad fallen, ist einfach zu groß. Die Gestelle sollten oberhalb besser als Aluminium bestehen - das geht beim Anodisierporzess ja sowieso in geringen Mengen in Lösung.
Die Fehlerbilder sind leider divers und unspezifisch - oftmals äußerst sich das anfangs in Form kleiner Pickel in der Schicht - bei größerer Kontamination dann in einer gar nicht mehr versiegelbaren/färbbaren Schicht.
Die Erkennung ist schwierig - bei sichtbarer Verfärbung des Bades ist es eh sowieso zu spät - aber leider beginnen die Probleme deutlich vorher.
Eine Analyse auf Schwermetallionen ist natürlich immer möglich (und wird industriell auch gemacht, häufig sogar fortlaufend)), aber das übersteigt bei privaten Anwendern fast immer den Wert eines Bades.
Retten lassen sich solche Bäder wirtschaftlich leider nicht mehr. Die müssen komplett getauscht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Drube
Electronic Thingks
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